Strategie

“Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert” – Albert Einstein
Daher braucht es auch jetzt Visionen und neue Strategien für eine erfolgreiche Destination Osttirol.

Vision für die Destination Osttirol

„Osttirol mit seiner faszinierenden Bergwelt ist die Nr. 1 für Aktiv-Urlauber, die Ursprünglichkeit und beeindruckende Natur suchen.“

Unsere Gäste sollen Osttirol als eine einzigartige und unverbrauchte Destination wahrnehmen.
Wir wissen über die Sehnsüchte und Wünsche unserer Gäste Bescheid und die Destination Osttirol kann diese erfüllen.
Im Zuge dieser Sehnsuchtserfüllung will Osttirol seinen Gästen das bieten, was sie zu Hause oftmals nicht mehr finden können – Ruhe, Authenzität, Ursprünglichkeit, Rückzug.

Die Destination Osttirol steht für eine leistbare und wertvolle Auszeit aus dem Alltag. In dieser so wertvollen Zeit steht immer der einzelne Mensch als geschätztes Individuum im Vordergrund.

Die Gastgeber und die Destination sind Partner für diese Menschen, welche ihren Urlaub in Osttirol verbringen.

Trotz all der Notwendigkeit zur Weiterentwicklung hat sich Osttirol nicht zu einer künstlich gestalteten Region entwickelt. Mit Maß und Ziel entsprechend der Werte für die die Destination steht, wurden Investitionen getätigt. Nicht Stillstand, aber auch keine künstlichen Erlebniswelten lautet das Motto.

Osttirol hat bei dieser Gradwanderung zwischen Weiterentwicklung und Erhaltung des Bestehenden seinen eigenen Weg gefunden und andere Destinationen nicht kopiert.

Osttirol soll ein Rückzugs- und Sehnsuchtsort für unsere Gäste sein, welche aktiv die Natur für ihren Urlaub entdecken.

Osttirol ist ein offener Ort der Begegnungen, wo Gäste ihren Urlaub einwenig als Einheimischer verbringen können und Bergerlebnissen von Einheimischen mit Gästen geteilt werden.

Wir wollen die Destination qualitativ und nicht quantitativ weiterentwickeln.

Als Destination wollen wir in unseren Kernthemen (z.B. Skitouren, Klettern etc) auch mit Fachkompetenz am Markt reüssieren und als Destination, dem jeweiligen Thema für welches wir stehen, zugeordnet werden.

Vision für das Unternehmen TVB Osttirol

“Als Unternehmen wollen wir kompetenter Partner, Serviceleister und allen voran Dienstleister sein.”

Unser Team identifiziert sich mit dem Unternehmen und gleichzeitig mit unserem Produkt – der Destination Osttirol.

Wir schätzen den Umgang mit Menschen und sind gerne in der unvergleichbaren Natur Osttirols unterwegs.

Wir schätzen unser Team als wertvolle Mitarbeiter, sie sind unser Schlüssel zum Erfolg.

Im Sinne eines Unternehmens gibt es klare Strukturen und wir setzen unsere Mitarbeiter entsprechend ihrer Fähigkeiten und Leidenschaften ein. Nur so wird eigenverantwortliches Arbeiten möglich, Spaß und Freude am Tun herrscht vor. Kreativität hat ihren Platz im täglichen Tun und ist als solche gewünscht, um Osttirol weiterzuentwickeln.

Unser Team ist stolz, Teil der Tourismusregion Osttirol zu sein. Der TVB Osttirol wird als Arbeitgeber wertgeschätzt.

Wir sind als Team überzeugt, dass Osttirol die Nummer eins Urlaubsdestination ist für Aktiv-Urlauber die Ursprünglichkeit und beeindruckende Natur suchen.

Als Unternehmen schaffen wir Nachfrage und generieren entsprechend Wertschöpfung für den Tourismus, aber auch für die Wirtschaft an sich.

Der TVB Osttirol ist Partner aller Leistungsträger. Für unser Tun steht ein klares Ziel im Vordergrund. Wir wollen die Region wirtschaftlich erfolgreich mitgestalten, als Wirtschaftsstandort stärken und neben den direkten touristischen Umsätzen auch Wertschöpfung für die heimische Wirtschaft erzielen.

Das Verständnis für das Tun und Handeln unserer Vermieter sowie Leistungsträger muss gegeben sein, um gemeinsam partnerschaftlich agieren zu können.

Unseren Leistungsträgern soll die Destination Osttirol Heimat sein, in welcher die Bodenständigkeit erhalten geblieben ist und dennoch ein wertschöpfungsorientierter Tourismus umgesetzt werden kann. So können die Menschen in der Region vom Tourismus leben und mit Begeisterung und Kompetenz ihre Dienstleistungen anbieten.

Der TVB Osttirol hat zahlreiche Rollen und Aufgaben zu erfüllen, es gilt auf die Wesentlichen zu fokussieren. Hauptauftrag des TVB Osttirol ist es, Nutzen zu stiften und die Begehrlichkeit der Destination zu steigern.

Sein Auftrag ist es auf die Destination Osttirol aufmerksam zu machen. Die Stärken  der Region müssen im Vordergrund stehen.
Der Geschäftszweck und Auftrag im Bereich Marketing, ist das erfolgreiche und professionelle Management der klassischen und virtuellen Marktplätze.

Um am Markt künftig erfolgreich sein zu können, müssen Leuchtturmprojekte für die Destination Osttirol von Seiten des TVB Osttirol vorangetrieben werden.

Um das Zusammenspiel der unterschiedlichen Player im Sinne des Gasterlebnisses sicherzustellen, agiert der TVB Osttirol als Partner sowie Vermittler zwischen Vermietern und Infrastrukturanbietern.

Der TVB Osttirol muss ebenso sensibilisieren und dem gesellschaftspolitischen Auftrag gerecht werden. Der TVB Osttirol ist in seiner Funktion einerseits den Kunden sprich Gästen und anderseits den Menschen die hier leben, verpflichtet. Es geht darum, die Bevölkerung für die Arbeit im Tourismus zu begeistern. Es wird zukünftig immer schwerer qualifiziertes heimisches Personal zu finden. Nur wenn Tourismus mit positiven Werten besetzt ist, werden junge Menschen diese Berufschancen für sich nutzen. Die Menschen vor Ort sind aber gleichzeitig auch Kunden und Nutzer der touristischen Infrastruktur. Tourismus muss Thema sein und von der Bevölkerung mitgetragen werden, schlussendlich sprechen wir auch hier von einer positiven Tourismusgesinnung.

Als Destinationsentwickler hat der TVB Osttirol den Auftrag, Osttirol dorthin zu entwickeln, wofür es selbst steht und nicht andere Destinationen zu kopieren.
Das Motto bei der Weiterentwicklung der Destination heißt nicht „höher, lauter, schneller“ sondern ganz klar „tiefer und effizienter“ im Sinne der gesamten Desitination.

Im Bereich des Themenmanagments ist es Aufgabe des TVB Osttirol sicher zu stellen, dass die Produkte und Angebote entsprechend vorhanden sind. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der TVB Osttirol jeweils selbst für die Erstellung und Betreuung des Angebotes verantwortlich ist. Er hat als Partner zu agieren, kann aber in keinem Fall, um nur ein Beispiel zu nennen, für die Beschneiung jeder einzelnen Loipe endverantwortlich sein. Viel mehr hat er eine Struktur zu schaffen, in welcher es für alle Beteiligten (Orte, Gemeinden, Betriebe etc.) möglich und selbstverständlich ist, gemeinsam sich für die Angebote vor Ort verantwortlich zu fühlen und entsprechend zu agieren.

Der TVB Osttirol muss als Motor fungieren, um die Tourismusintensität und Wertschöpfung zusteigern.
Der TVB Osttirol hat als Motivator zu agieren und muss Ideengeber für neue Entwicklungen sein.

Um als Destination bei den Gästen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, reicht es nicht aus, wenn unsere Vermieter einen tollen Job machen. Die gesamte Region muss sich als Dienstleister sehen. Von unseren Gästen profitiert die heimische Wirtschaft ebenso wie die Tourismusbetriebe selbst. Daher ist es Aufgabe des TVB Osttirol, die Tourismusgesinnung in der Region zu steigern und Bewusstsein zu schaffen, dass man nur gemeinsam erfolgreich sein wird und alle am touristischen Geschehen der Region partizipieren. Der Tourismus muss als wesentlicher Wirtschaftszweig und Arbeitgeber für unsere Region seinen Stellenwert bekommen und als solcher anerkannt sein.

Wie eingangs erwähnt hat der TVB Osttirol viele Rollen zu erfüllen, daher ist es umso wichtiger sich im Klaren zu sein, welche Aufgaben für den TVB Osttirol nicht im Fokus stehen können:

  • Kein Betreiber von unterschiedlichen Infrastruktur-Einrichtungen
  • Es ist nicht Aufgabe Gewinne zu schreiben, sondern Mittel effizient einzusetzen.
  • Der TVB ist nicht Fördertopf, sondern hat als Unternehmen zu agieren.
  • Es ist nicht primäre Aufgabe Eventmanager & Sponsor zu sein.

Aufgaben eines Tourismusverbandes laut Tiroler Tourismusgesetz Zusammenfassung:

  • Wahrung, Förderung und Vertretung der örtlichen und regionalen Belange des Tourismus nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung der Mitglieder
  • tourismusstrategische Planung für das Verbandsgebiet
  • touristisches Marketing, insbesondere Marktforschung, Angebotsgestaltung, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Verkaufsförderung und Vertrieb
  • Förderung des Verständnisses der Bevölkerung für die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Tourismus
  • Unterstützung und Koordinierung bei der Gestaltung eines marktgerechten Angebotes
  • Weiterbildung der Mitglieder, der Funktionäre und der Bediensteten des Tourismusverbandes
  • Führung einer leistungsfähigen Geschäftsstelle zur Betreuung der Gäste und der Mitglieder
  • Information der Mitglieder über das laufende Verbandsgeschehen
  • Mitwirkung im Verband der Tiroler Tourismusverbände

Weiterführende Informationen unter:
http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrT&Gesetzesnummer=20000163

Im Bereich der Vermarktung ist es die Aufgabe die Kommunikationsinstrumente koordiniert und auf die Zielgruppen abgestimmt einzusetzen, um ein der Positionierung entsprechendes Image der Destination zu entwickeln und zu festigen. Basierend auf langfristigen Kommunikationszielen und Strategien muss die jährliche Marketingdetailplanung erfolgen. Die Kommunikationsstrategie hat wesentlichen Einfluss in der imageprägenden Wirkung und trägt zum Aufbau sowie der Entwicklung der Marke bei. Wichtig für ein effizientes Marketingkonzept ist, dass eine klare Strategie verfolgt und diese konsequent umgesetzt wird. Kommunikation ist vielseitig, die Marke und das Image muss kontinuierlich aufgebaut werden, daher müssen vor dem Start der Marketingkampagnen die Ziele klar definiert und eine entsprechende Strategie ausgearbeitet werden. Die Kommunikationsstrategie ist Teil der Strategie der Destination und sie ist mit der Positionierung der Destination abzustimmen. Alle eingesetzten Kommunikationsinstrumente müssen die Botschaften der Destination in koordinierter Form transportieren.

Im Rahmen der Marketingplanung ist zu definieren, welche Inhalte primär kommuniziert werden, welche Angebote in die Vermarktung gehen und welche nicht. Produkte welche die Marke stützen und der Positionierung entsprechen, haben sich im Kommunikationsprogramm wiederzufinden, andere können nicht berücksichtigt werden. Die Ausrichtung nach unseren Kernthemen wird zur Profilschärfung beitragen und ist notwendig, um die gesteckten Ziele zu erreichen.Wir wollen entsprechend einer Best of Strategie der Produkte & Angebote in den jeweiligen Themen die Speerspitzen herausarbeiten und mit diesen auf den Märkten Gäste auf Osttirol aufmerksam machen. Vergleichbar mit einer klassischen Schaufensterstrategie. Uns ist dabei bewusst, dass es einer Differenzierung nach Märkten und Themen bedarf.

 

Markenwerte für die Destination Osttirol

Traditionell, bodenständig, urig, heimatverbunden, authentisch, echt, ehrlich, ursprünglich, naturbelassen, naturverbunden, zurück zur Natur, lebenswert, vital, familiär, einfach, entdeckenswert, schön, beeindruckend, sportlich-aktiv, kraftvoll,

Die definierten Werte prägen den Charakter von Osttirol und stellen dar: „Was macht uns aus? Wie sind wir?“.  Diese Werte machen Osttirol aus und diesen Werten müssen wir treu bleiben in der Bildsprache, in Texten, in der Vermarktung, in Produktentwicklungen und insgesamt in Eindrücken, die wir dem Gast vermitteln.*

 

Zielgruppen laut Destinationsstrategie:

  • Nach Motiven
    Natur- und Outdoor-Erlebnis
    Sport
    Suche nach Beständigkeit, Echtheit, Innehalten, Kraft tanken
  • Bewusstes Leben
    Nach soziodemografischen Merkmalen
    Mittlere Altersgruppe: 35 – 65 Jahre (=Verjüngung)
    Überdurchschnittliches Bildungsniveau und Einkommen
  • Nach Lebensphase
    Best Ager, Familien, Erwachsene Paare
  • Nach Organisationsform des Urlaubs
    Urlaubs- und Feriengast (Priorität 1)
    Tagesgast für Ausflugsziele (Priorität 2)
    Incentivegast (Priorität 2)

*Auszug aus der Destinationstrategie nach Kohl & Partner

 

Zielmärkte  laut Destinationsstrategie:

Unsere Marketingbudgets sind begrenzt, daher gilt es auch hier eine Fokussierung vorzunehmen und sich nicht auf den Märkten zu verzetteln. Entsprechend der bekannten 80-20 Regel, sollten 80% der Mittel auf A-Märkten eingesetzt werden und 20% auf den restlichen Märkten.

Im Sommer und Winter werden ähnliche Zielmärkte bearbeitet, um Synergien in der Marktbearbeitung, bei ohnehin überschaubaren Budgets nutzen zu können. Eine Kontinuität auf den Märkten entspricht auch der aktuellen Entwicklung und der Ist – Situation. Die schlechtere Erreichbarkeit (Flughäfen, Autobahnen) bringen Nachteile für entferntere Zielmärkte, daher liegt der Fokus auf den Nahmärkten.


Marketingziele:

Qualitative

  • Erschließung neuer Kundengruppen durchgezieltes Themen- und Zielgruppenmarketing
  • Verjüngung der Zielgruppe
  • Erschließung neuer Absatzkanäle und Marktzugänge über Netzwerke und Marketingpartnerschaften – Stichwort: Wirtschaftskooperationen
  • Steigerung des Bekanntheitsgrades der Destination Osttirol
  • Marke Osttirol in den Kernmärkten weiter etablieren und festigen
  • Klare Bildsprache und Kommunikationssprache zur Vermittlung der USP
  • Leistungsträger aktiv zur gemeinsamen Vermarktung mit ins Boot holen
  • Aktive Verkaufsförderung und direkter Verkauf zur Steigerung des Buchungsvolumen
  • Steigerung der Produktkenntnis (Osttirol KnowHow) bei unterschiedlichen Vertriebspartnern
  • Mittelfristig erfolgreiche Implementierung eines Osttirol Incoming
  • Steigerung der redaktionellen Berichterstattung auf der Kernmärkten durch aktive Pressearbeit
  • Steigerung der qualitativen Zugriffe auf www.osttirol.com
  • Steigerung der Social Media Kontakte, Community Branding und Aufgreifen neuer Möglichkeiten – ständige Weiterentwicklung der Online Marketingstrategie

 

Quantitative

  • Nächtigungen sind auf 2,5 Mio. gesteigert bis 2025
  • Wertschöpfung durch Qualitätssteigerung ist nachhaltig erhöht (+ 45 % = entspricht rd. 4,5% p.A.) bis 2025
  • Auslastungssteigerung + 20% bei Erhöhung des Bettenangebots bis 2025

Die Positionierung sagt aus, wofür die Destination steht und welche zentralen Stärken und Kompetenzen sie besitzt. Um eine klare Positionierung festlegen zu können, bedarf es im Vorfeld einer genauen Analyse der Ist – Situation.

Wir möchten hier einen kurzen Einblick auf diese Analyse geben, aus welcher sich unsere künftige Positionierung für Osttirol ableitet.

Zu unseren Stärken zählen  die unverbrauchte Natur, gute Rahmenbedingungen zur Schaffung eines einzigartigen Outdoor Angebotes, über den Jahresdurchschnitt begünstigte Wetterbedingungen, eine bewahrte und intakte Ursprünglichkeit, familiär geführte Betriebe und die Tatsache, dass unsere Destination kein Massenprodukt ist.

Als momentane Schwäche sehen wir die schwierige Erreichbarkeit, wenig Markendurchdringung, schwache Zwischensaisonen, zu wenig Gesamt-Destinations–Denken, fehlendes Investitionskapital, Uneinigkeit der handelnden Player, zu wenig Fokus auf das Wesentliche z.B. im Bereich Marketing.
Zur Erreichung unserer Vision braucht es eine klare Positionierung und einen fokussierten klaren strategischen Weg.

Unser Angebot besteht aus kleinstrukturierten Betriebsformen, welche zu einem sehr persönlichen Zugang zum Gast führen. Individuelles Service steht im Vordergrund.

Die Natur als solche, ist die Hauptattraktion für unsere Gäste. Dies ist einer der Haupturlaubsgründe, unsere Gäste wollen ihren Urlaub in und mit der Natur verbringen. Aktiv sein aber auch bewusst entschleunigen, ist der Wunsch.

Unsere Analyse zeigt, dass wir in unseren Gästen kein klares Bild zum Image unserer Destination erzeugen. Wir versuchen mit zu vielen Themen zu punkten, und stehen daher für keines richtig. Es gibt kein klares Image und auch keine klare Themenführerschaft, in dem Sinne, als dass wir in einem bestimmten Thema als die Nummer 1 von unseren Gästen anerkannt werden.  Gäste die in Osttirol waren, haben ein ganz klares Bild von Osttirol, aber es gelingt uns derzeit noch nicht ein Marken- & Destinationsimage auf den unterschiedlichen Zielmärkten zu generieren, obwohl wir alleine durch unsere landschaftlichen Gegebenheiten die besten Voraussetzungen dafür hätten.

Unsere Gäste haben derzeit ein Durchschnittsalter von rund 50 Jahren, der Urlaub von Paaren dominiert, das Einkommen unserer Gäste ist im Vergleich zu anderen Bergregionen etwas höher und das Haupturlaubsmotiv ist, in der Natur sein zu wollen. Unsere Gäste suchen Beständigkeit, Echtheit, wollen innehalten und bewusst auftanken, aber auch Außergewöhnliches erleben und aktiv sein.

Demnach ist auch die intakte, erlebbare Natur das beste Angebot, welches jedoch noch zu fertigen Produkten und verkaufbaren Angeboten entwickelt werden muss.

Regionalität und unsere Produkte stellen gemeinsam einen unbezahlbaren Schatz dar, welchen es noch gilt für uns und unsere Gäste zu nutzen, und vor allem uns selbst bewusst zu machen.

Die Analyse unseres Mitbewerbes zeigt uns, dass viele Gäste andere Destinationen auf Grund der Erreichbarkeit, dem besser funktionierenden Nahverkehr, vorhandener Infrastruktur, Schlechtwetterangeboten, Gästekarten und auch vorhandenen Leuchtturmprojekten vorziehen.

Der Mitbewerb hat oftmals ein viel klareres Ziel, einen konsequenteren Weg und hat Themen über Jahre strategisch und im Sinne der Produktentwicklung aufgebaut.

Dies führt am Ende zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen und entsprechendem Image am Markt.

Mit Deutschland, Österreich , Italien und den Beneluxstaaten besitzt Osttirol klare Kernmärkte. Auf diesen Märkten sprechen wir die Gäste nach bereits erwähnten Motiven an. Unsere Zielgruppe ist über Jahre eine annähernd gleichbleibende und hier gilt es neue Chancen zu nutzen und mit entsprechenden klaren Themen auch eine Verjüngung der Gästeschicht zu erreichen

Bewegung und Outdoorerlebnisse zählen zu den vorrangigen Trends der Urlaubssuchenden. Das bewusste Innehalten und sich Zeit nehmen wird immer wichtiger. Das Streben nach Sicherheit , Beständigkeit und Tradition nimmt in einer Welt wie wir sie heute vorfinden immer mehr zu.

Eine KLARE Positionierung muss das Ziel sein

Eine klare Positionierung bringt zum Ausdruck, was die Destination im Vergleich zum Mitbewerb auszeichnet. Eine klare Positionierung kann bzw. muss  auch Verzicht bedeuten. Wer wirklich gut sein will und das auch glaubwürdig kommunizieren möchte, kann nicht alles anbieten und auch nicht alle Marktsegmente ansprechen.

Der Gast hat die Wahl zwischen einer Vielzahl von Destinationen mit Angeboten, die einander sehr ähnlich sind. Damit sich eine Destination im internationalen Wettbewerb durchsetzen kann, braucht sie ein klares Profil. Nur wenn die Destination deutlich zum Ausdruck bringt wofür sie steht, ist der Gast in der Lage, sie von anderen Destinationen zu unterscheiden. Das erleichtert seine Kaufentscheidung.

Die Konsequenz ist die Spezialisierung und damit die Konzentration auf bestimmte Produkte und Angebote.

Unsere künftige Positionierung leitet sich von der vorangegangenen Analyse ab und bindet die bereits erstellte Destinationsstrategie mit ein.

Entsprechend unserer Kernkompetenzen gibt es zwei klare Positionierungs Schwerpunkte:

  • Outdoor Aktiv
  • Berg (Er-)leben

Wir wollen in Zukunft im Team ein klassisches Themenmanagement implementieren und Themen nicht nur in der Vermarktung aufgreifen, sondern wirklich in und für die Destination entwickeln. Das heißt, vom Entwickeln eines Produktes über das vermarktbare Angebot, die klassische Vermarktung bis hin zum aktiven Verkauf muss der Ablauf koordiniert werden. Dazu braucht es entsprechend Mitarbeiter welche sich für Themen verantwortlich zeichnen und diese entsprechend vorantreiben, sodass sie am Ende erfolgreich vermarktet werden können und für die Region Wertschöpfung bringen.

Die Ausrichtung nach unseren Kernthemen wird zur Profilschärfung beitragen und ist notwendig, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Wir wollen entsprechend einer Best of Strategie der Produkte & Angebote in den jeweiligen Themen die Speerspitzen herausarbeiten und mit diesen auf den Märkten Gäste auf Osttirol aufmerksam machen. Vergleichbar mit einer klassischen Schaufensterstrategie. Uns ist dabei bewusst, dass es einer Differenzierung nach Märkten und Themen bedarf.

Nur unsere Kernthemen werden den Markenwert der Marke Osttirol steigern, daher kann auch nicht jedes Thema im Destinationsmarketing seinen Platz finden.

Die Entscheidung basiert auf folgenden Überlegungen:

  • findet sich das Thema in der Marke wieder und hat es als solches auch Potential
  • entspricht das Thema unserem Image
  • steht die Region wirklich für dieses Thema, leben es auch die Menschen und wird es vor Ort spür- und erlebbar
  • bringen unsere Angebot im jeweiligen Thema eine Einzigartigkeit mit oder sind sie austauschbar mit den Angeboten in anderen Regionen
  • können wir das Thema fachlich ent- & und auch weiterentwickeln

Folgende Themen und Märkte sehen wir künftig als Positionierungsthemen für Osttirol:

Winter

Sommer

Vision für die Destination Osttirol

Bergwelt mit Fachkompetenz

Bergwelt mit Fachkompetenz

Regionalität

Regionalität

Nationalpark Hohe Tauern

Nationalpark Hohe Tauern

Vision für den TVB Osttirol

Unsere Vermarktung

Unsere Vermarktung

Unsere Leistungsträger

Unsere Leistungsträger

Produkte & Angebote

Produkte & Angebote