Mit Strategie zur positiven Entwicklung

Mit Strategie zur positiven Entwicklung

Wir sprechen immer davon, dass wir eine Destinationsstrategie haben. Lange wurde diese unter Verschluss gehalten. Das Team Osttirol hat sich in der Vergangenheit immer wieder dafür eingesetzt, dass diese auch den Betrieben und Leistungsträgern bekannt gemacht wird. Wir sind der Meinung, dass jedes Mitglied über das Budget, den Markenauftritt, die Themen und Inhalte zeitgerecht informiert werden muss, so dass sich auch die Leistungsträger entsprechend der Strategie der Region ausrichten können. Nur so kann ein gemeinsamer Marktauftritt und eine Stärkung der Marke erfolgen.

Osttirol ist bereits eine Marke, soll allerdings viel mehr Strahlkraft entwickeln. Das Team Osttirol will die Destination mit seiner Einzigartigkeit weiter entwickeln und am Markt positionieren. Dafür bedarf es einer aktiven, agilen Strategie und einen kreativen Prozess, um mehr Aufmerksamkeit für die Marke zu erhalten und diese mit mehr Qualität positiv zu entwickeln.

Fakt ist wir haben unsere Destinationsstrategie bei weitem noch nicht zum Leben erweckt und verfolgen sie auch nicht kontinuierlich.
Abseits der Destinationsstrategie braucht es aber auch allgemeine strategische Überlegungen und vor allem das Festhalten an den definierten Grundsätzen.

Für das Team Osttirol sind diese zusätzlich zur Destinationsstrategie wie folgt zu sehen:

  • Best of Strategie. Alle Maßnahmen des TVB Osttirol müssen zu einer Profilschärfung führen – nur damit können wir unsere Ziele erreichen. Das bedeutet auch das klare Bekenntnis zur „Best of Strategie“ – wir stellen in jedem Thema unsere Speerspitzen in die Auslage. So erzielen wir die nötige Aufmerksamkeit am Markt und garantieren, dass letztendlich die ganze Region profitiert. Wir müssen uns von einem Bauchladen verabschieden und uns ehrlich dazu bekennen, dass wir am Markt nur mit unseren Highlights und Alleinstellungsmerkmalen Aufmerksamkeit erregen können.
  • Agieren statt reagieren – Trends frühzeitig erkennen. Wir wollen nicht erst auf Trends aufspringen, wenn sie andere Regionen schon längst für sich genutzt haben. Weg vom Bauchladen! Unser Ziel ist: frühzeitig agieren, um Raum für kreative Ideen zu schaffen. Dafür müssen wir Projekte entwickeln und mit entsprechendem Vorlauf platzieren. Wir punkten am Markt mit neuen Ideen und Angeboten und wecken damit Neugierde für die Destination Osttirol. Es bringt uns keine neuen Gäste, wenn wir erst kurz vor der Eröffnung toller Projekte in den Osttiroler Medien lesen. 
  • Aktive Markenentwicklung. Das Team Osttirol will mehr Qualität. Wir modernisieren in einem kreativen Prozess unser Erscheinungsbild und gewinnen damit neue Strahlkraft nach außen. Wir entwickeln uns weiter: angefangen von der Bildsprache, über das Wording, bis hin zu definierten Highlights und verstärkten Nutzung des Onlinemarketings. Das führt zu einem neuen, modernen Auftritt am Markt.
  • Vermarktung unserer Einzigartigkeiten. Dafür brauchen wir ein aktives Themenmanagement und müssen unsere Kernthemen aktiv weiterentwickeln. Wir wollen gemeinsam mit Investoren und Leistungsträgern eine aktive Produktentwicklung entsprechend unserer Kernthemen vornehmen. Unsere Angebote müssen dann mit einer professionelle Vertriebsstruktur durch den TVB verkauft werden. Damit sprechen wir neue Gäste an und wirken positiv auf die Wertschöpfung. Es hilft uns nicht weiter, wenn wir ein Thema vermarkten wollen, aber keine Zeit und Ressourcen in die Entwicklung neuer Produkte in dem jeweiligen Thema stecken bzw. keine aktive Vertriebsstruktur aufbauen um buchbare Angebote zu verkaufen.
  • Osttiroler Kultur bewusst nutzen. Unsere Region hat eine aktive Musikszene & Veranstaltungsszene wie kaum eine andere. Vorhandene Angebote müssen touristisch genutzt und auf den Zielmärkten beworben werden. Gemeinsam mit Wirten, Brauchtumsgruppen oder Musikgruppen wollen wir unsere bestehenden Perlen zu einer Perlenkette zusammenhängen und damit neue Schwerpunkte setzten. Damit können wir auch die hervorragende Kulinarik mittransportieren und bewusst die Saison verlängern.

Mehr Wertschöpfung für’s Geld

Mehr Wertschöpfung für’s Geld

Ein Zahlenvergleich zum Nachdenken:

Die Region Wilderkaiser erreicht mit 1,9 Mio. Budget stolze € 6,5 Mio. Nächtigungen – der TVB Osttirol mit 8,61 Mio. € nur 2,00 Mio. Nächtigungen. Anhand dieses kurzen Vergleiches wird klar, dass der  TVB Osttirol im Vergleich zu anderen TVBs in Tirol ein finanzstarkes Unternehmen ist. Wir müssen jedoch mit diesen Mitteln effizienter umgehen und daraus mehr Nächtigungen und Wertschöpfung erzielen, auch wenn uns bewusst ist, dass die Größe des Verbandsgebietes eine Herausforderung darstellt. Aus diesem Grund ist es notwendig und wichtig, wieder Strukturen zu schaffen, so dass ein gemeinsames Zusammenarbeiten aller Partner erfolgt. Nur wenn wieder ein breites Miteinander vorherrscht, werden wir erfolgreich sein.
Uns ist bewusst, dass ein selbstkritischer Blick auf die Mittelverwendung dringend notwendig ist.
Die Mittelverwendung für die Vermarktung Osttirols auf den Zielmärkten muss nach genauen Recherchen, Möglichkeiten und Sinnhaftigkeiten durchgeführt werden – entsprechend der Infrastrukturanalyse und Destinationsstrategie. Jeder Euro, den wir investieren muss überlegt sein. Dann erhalten wir mehr Wertschöpfung für unser Geld!

Wir wollen daher:

  • Budget besser einsetzen: Wir wollen, dass Budgetmittel des TVB Osttirol nur für tourismusrelevante und wertschöpfungsbringende Maßnahmen eingesetzt werden. Nur damit stärken wir die Destination auf den relevanten Zielmärkten und sorgen für mehr Wertschöpfung, die bei allen Betrieben ankommt. Die Mittel des TVB’s müssen für die Destination Osttirol als Gesamtes eingesetzt werden.
  • Destinationsstrategie als Gradmesser: Unsere Gelder dürfen nur für Themen für welche unsere Region steht eingesetzt werden. Projekte die zur Positionierung Osttirols passen gehören finanziert. Es muss um eine Stärkung unserer Alleinstellungsmerkmale geben, unabhängig davon in welchem Teil der Region diese sind. Profitieren werden davon am Ende alle Leistungsträger, da mit unserer Best of Strategie der Bekanntheitsgrad gesteigert wird.
  • Steigerung des Umsatzes pro Gast: Die Wertschöpfung pro Bett beträgt in ganz Tirol 7.960 €, in Osttirol nur 4.719 €. Wir müssen die Budgetmittel für die Vermarktung auf unseren Zielmärkten erhöhen. Hier sprechen wir von echten Marketingmitteln. Gelder haben in die Angebotsentwicklung und den Aufbau eines Vertriebes zu fließen. Damit auch die Wertschöpfung pro Gast steigt. Dies erhöht gleichzeitig die Einnahmen jedes Einzelnen.
  • Kurz-, mittel- und langfristige Budgetplanungfür sämtliche Budgets: Das operative Marketingbudget muss ein Jahr im Voraus geplant und früher als erst im November fixiert werden. Zusätzlich braucht es ein mittelfristiges Budget für die kommenden 2-3 Jahre um größere Projekte (Website Relaunch, neue Bildsprache etc.) umsetzen zu können. Es ist nicht richtig und fahrlässig nur in Jahresschritten zu denken. Langfristig wollen wir für eine Planungssicherheit für die nächsten 10 Jahre sorgen. Der TVB muss voraus denken und Gemeinden wie auch Projektträger rechtzeitig in die Planung einbinden. Eine unternehmerisch notwendige, langfristige Budgetplanung ist auch in Absprache mit dem Land möglich.
  • Rechtzeitige Vermarktung von Events und Kooperationen. Dieser Zugang stellt sicher, dass Projekte professionell verwirklicht und frühzeitig als neue Gästebringer vermarktet werden. Eine vorausschauende Planung führt auch zu mehr Nächtigungen von Gästen.
  • Transparenz beim Budget. Die Mitglieder des TVB sollen die nötige Transparenz und Einblick in die Budgetmittelverwendung erhalten. Die Marketingpläne sollen den Mitgliedsbetrieben zugänglich sein, damit die Aktivitäten mit der Positionierung des TVB abgestimmt werden können. Wir wollen durch mehr Transparenz auch mehr Vertrauen in den TVB schaffen und die Akzeptanz für touristische Projekte erhöhen.

Wir mussten in der letzten Periode bei den Überprüfungsausschusssitzungen im Aufsichtsrat feststellen, dass unsere Gelder oftmals nicht tourismusrelevant und entsprechend der Destinationsstrategie eingesetzt werden. Wir wollen künftig hier aktiv eingreifen, daher ist es unser Ziel gemeinsam mit unserem Team auch die entsprechenden Mehrheiten im Aufsichtsrat zu erlangen.

Martin Gratz & Team Osttirol

 

 

Tourismus als Motor für Lienz

Tourismus als Motor für Lienz

Lienz als Stadt für den Osttiroler Tourismus

Seit 1971 hat der Lienzer Talboden über 200.000 Sommernächtigungen verloren. Mehr als 15 touristische Betriebe haben in Lienz, Amlach, Oberlienz, Ainet, Nikolsdorf, Iselsberg oder Leisach aufgegeben.
Lienz fungiert als zentraler Angelpunkt für alle Gäste in Osttirol und bereichert das Urlaubserlebnis. Der Lienzer Talboden ist aber zum Sorgenkind geworden und muss mit Konzepten neue touristischen Entwicklung erfahren. Die Stadt muss ihr städtisches Flair erhalten und auch ein Motor für den Tourismus sein, sowie umgekehrt der Tourismus Motor für die Stadt sein muss. Das Team Osttirol will die stagnierende Entwicklung stoppen und neue Perspektiven für das Erleben in Lienz entwickeln. Das ist attraktiv für die einheimische Bevölkerung und die Gäste zugleich. Damit floriert der Handel und es entstehen Möglichkeiten für Investitionen.

Unsere Ideen für Lienz: 

  • Angebot von Lienz mit Tälern verbinden. Wir wollen die Destination Osttirol zu einer in der Wahrnehmung spürbaren Gesamtmarke entwickeln und damit wertschöpfend am Markt positionieren. Dazu wollen wir die Angebote der Dolomitenstadt Lienz mit den Möglichkeiten unserer Täler, Dörfer und touristischen Hotspots verstärkt verknüpfen.
  • Sportstadt Lienz entwickeln. Lienz muss mit all seinen Möglichkeiten als Sportstadt positioniert werden, das Publikum soll auch jünger werden. Dazu braucht es die nötigen Rahmenbedingungen. Wir wollen daher: Den Hochstein zu einem echten Sportberg entwickeln, ein neues Outdoor Kompetenzzentrum als Angebots- und Servicestelle für Gäste, Infrastruktur für neue Zielgruppen mit Schwerpunkt auf Trainingsgruppen und Jugendliche, eine Erweiterung des witterungsunabhängigen Angebotes.
  • Strukturen in Lienz weiterentwickeln. Die Dolomitenstadt hat vielfältige Strukturen und Events. Diese wollen wir optimieren und gezielt weiterentwickeln. Dazu bedarf es einer engeren Zusammenarbeit von Stadtmarketing und TVB. Bewusste Maßnahmen sollen Kaufkraft- und Kundenbindung erhöhen –ein effizientes Leerflächenmanagement. Die Förderung der innerstädtischen Unternehmen führt zu einer Profilierung der Stadt im regionalen Wettbewerb.
  • Gewerbe in Lienz stärken. Lienz ist eine Einkaufsstadt in zentraler Lage und hat ein vielfältiges Angebot. Das muss wieder verstärkt spürbar werden. Wir wollen daher ein Konzept für die Stärkung von Gewerbe und Tourismus für Lienz entwickeln. Damit wollen wir die heimische Wirtschaft stärken und die Identität als pulsierende Kleinstadt langfristig absichern. Vor 30 Jahren hat das Stadtfest in Lienz noch 30.000 Menschen angelockt – da wollen wir wieder hin.
  • Lienz kulturell weiter entwickeln. Die Dolomitenstadt hat Potential, sich im kulturellen Bereich einen Namen zu machen. Dafür müssen die bestehenden Angebote gebündelt , touristisch genutzt werden – das Stadtmarketing und der TVB Osttirol müssen Hand in Hand arbeiten. Wir wollen Lienz als kulturreiche und spannende Kleinstadt positionieren und verstärkt witterungsunabhängige Angebote für Gäste aus den Tälern entwickeln. Konzerte in Lienz sollen mit Wanderungen verbunden werden – eine willkommene Angebotserweiterung für die Täler. Das Apfelfest in Dölsach ist keine Konkurrenz zum Lindenfest in Amlach und zur Chornacht in Lienz – im Gegenteil: wir müssen diese Veranstaltungen gemeinsam bewerben.
Standort Osttirol weiterdenken

Standort Osttirol weiterdenken

Unser 1. Punkt aus unserem Zukunftsprogramm „Tourismus Osttirol 2025“

Der Tourismus in Osttirol braucht Wachstum und hat noch viel Entwicklungspotential – die Zahlen sprechen für sich: In den vergangenen Jahren haben die Nächtigungen in Osttirol um 8,6 % zugenommen, in ganz Tirol hingegen um 14,8 %. Die Wertschöpfung pro Bett beträgt in Osttirol 4.719 €, während sie in ganz Tirol 7.960 € beträgt. Das Team Osttirol will die Übernachtungen und letztendlich die Wertschöpfung steigern.Unser Team hat  als einzige Liste ein umfassendes Programm für eine Weiterentwicklung des Osttiroler Tourismus. Wir denken den Standort Osttirol weiter und wollen damit ortsgebundene Arbeitsplätze sichern und der Abwanderung entgegenwirken.

Neue Vertriebswege und klare Spielregeln für Investitionen
Das Team Osttirol hat im ersten Punkt des Zukunftsprogramms „Tourismus Osttirol 2025“ unter das Motto – den Standort Osttirol weiterdenken – gestellt. Ein wesentlicher Punkt stellt die Entwicklung von neuen Vertriebswegen dar, um eigentümergeführte Betriebe zu erhalten. Zudem sollen regionale Besonderheiten und die Kulinarik verstärkt zu den Gästen transportiert werden. Das Angebot und der Preis der Glockner-Dolomiten Card soll überdacht, während die Skikartenverbünde erweitert und flexiblere Liftkartenmodelle geschaffen werden sollen. Ein wesentlicher Programmpunkt ist die aktive Zusammenarbeit mit Leistungsträgern und Investoren: Investitionen des TVB Osttirol in Seilbahnprojekte wird es mit einem Obmann Martin Gratz nur geben, wenn daran auch Zugeständnisse wie längere Liftöffnungszeiten in den Zwischensaisonen gebunden sind. Das gilt natürlich für alle Investoren.

Die Inhalte des ersten Programmpunkte des Zukunftprogramms im Detail:

  1. Eigentümergeführte Betriebe erhalten – aktiven Vertrieb entwickeln. Die Vielzahl an Kleinvermieter und eigentümergeführten Betriebe machen Osttirol einzigartig – das sucht auch der Gast. Wir wollen den Vertrieb aktiv entwickeln und als TVB für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen. Damit können wir Pauschalen und verkaufbare Produkte für ALLE Vermieter anbieten. So öffnen wir neue Vertriebswege auf den Märkten und bieten auch nicht-gewerblichen Betriebe die Möglichkeit einer modernen Vermarktung über ein Incoming Osttirol.
  2. Regionalität und Kulinarik weiterdenken. Osttirol muss neben der natürlichen Schönheit auch mit seinem Geschmack, Dialekt und Brauchtum punkten. Unsere Gäste sollen einen stärkeren Zugang zu den Besonderheiten der Regionen und der Kulinarik erhalten. Gemeinsam mit Landwirten, Gastronomen und der Kammer wollen wir neue Angebote und Erlebnisräume entwickelt. Damit steigern wir die Kaufkraft vor Ort, erhöhen die Auslastung und helfen vor allem den kleinstrukturierten Betrieben.
  3. Angebot und Preis von Glockner-Dolomiten Card überdenken. Rückläufige Verkaufszahlen sprechen für sich. Das Team Osttirol steht für eine Weiterentwicklung der Großglocknerdolomiten Card sowohl für Einheimische als auch für Gäste. Wir wollen das Angebot, als auch die Preisgestaltung überdenken und ein attraktives Angebot schaffen. Damit schaffen wir einen besseren Zugang zu den touristischen Angeboten Osttirols.
  4. Erweiterung Skikartenverbünde und flexible Modelle. Das Team Osttirol will zusätzliche Wintergäste ansprechen. Dazu sollen neuen Modelle entstehen – Vorbild ist die Super Ski Card, die Gäste in Salzburg, der Steiermark und Nordtirol nützen können. Zudem müssen Liftkartenmodelle flexibler werden, damit wir den Gästen flexiblere Angebote bieten. Osttirol hat mit seinen Angeboten Ski plus weiterer Wintersportaktivitäten große Chancen, dazu braucht es aber entsprechend flexible Kartenmodelle damit die Gäste alle Wintersportmöglichkeiten nutzen können.
  5. Klare Regeln für Investitionen. Das Team Osttirol steht für eine aktive Zusammenarbeit mit Leistungsträgern und Investoren – aber unter klaren Bedingungen. Investitionen des TVB Osttirol in Seilbahnprojekte wird es mit einem Obmann Martin Gratz nur geben, wenn daran auch Zugeständnisse wie längere Liftöffnungszeiten in den Zwischensaisonen gebunden sind.

 

DER TVB OSTTIROL – große Verantwortung & viele Aufgaben

DER TVB OSTTIROL – große Verantwortung & viele Aufgaben

Der TVB Osttirol hat zahlreiche Rollen und Aufgaben zu erfüllen, es gilt auf die Wesentlichen zu fokussieren. Hauptauftrag des TVB Osttirol ist es, Nutzen zu stiften und die Begehrlichkeit der Destination zu steigern.
Der TVB Osttirol steht den Vermietern und Leistungsträgern als Partner zur Seite. Um das Zusammenspiel der unterschiedlichen Player im Sinne des Gasterlebnisses sicherzustellen, muss der TVB Osttirol als Partner sowie Vermittler zwischen Vermietern und Infrastrukturanbietern agieren.


Sein Auftrag ist es auf die Destination Osttirol aufmerksam zu machen, dabei müssen die Stärken der Region im Fokus stehen.
Der Geschäftszweck und Auftrag im Bereich Marketing, ist das erfolgreiche und professionelle Management der klassischen und virtuellen Marktplätze.
Es soll die Vermarktung Osttirols unter der Dachmarke Osttirol forciert und intensiviert werden. Die Aufgabe liegt darin, entsprechende Aktivitäten effizient auf den diversen Märkten und mit den verschiedenen Marketinginstrumenten auszuführen.

Um am Markt künftig erfolgreich sein zu können, müssen Leuchtturmprojekte für die Destination Osttirol von Seiten des TVB Osttirol vorangetrieben werden.
Eine klare Positionierung hat am Markt zu erfolgen.

Die Kernkompetenzen des TVB Osttirol sind:

  • Produkt- und Markt-Know-how
  • Beziehungsmanagement
  • Produktentwicklung gemeinsam mit allen relevanten Partnern
  • Vermarktung der Region und Generierung zusätzlicher Nachfrage
  • Intensive Zusammenarbeit mit Investoren
  • Weiterentwicklung der Destination

Als Destinationsentwickler hat der TVB Osttirol den Auftrag, Osttirol dorthin zu entwickeln, wofür es selbst steht und nicht andere Destinationen zu kopieren.
Das Motto bei der Weiterentwicklung der Destination heißt nicht „höher, lauter, schneller“ sondern ganz klar „tiefer und effizienter“ im Sinne der gesamten Destination.

Der TVB Osttirol muss als Motor fungieren, um die Tourismusintensität und Wertschöpfung zu steigern.
Alle gesetzten Maßnahmen haben das Ziel den Bekanntheitsgrad der Tourismusregion Osttirol zu steigern und zu festigen, sowie die Wertschöpfung zu erhöhen.

Der TVB Osttirol muss ebenso sensibilisieren und dem gesellschaftspolitischen Auftrag gerecht werden. Der TVB ist in seiner Funktion einerseits den Kunden sprich Gästen verpflichtet und anderseits auch mit einer großen Verantwortung den Menschen die hier leben. Es geht darum die Bevölkerung für die Arbeit im Tourismus zu begeistern. Es wird zukünftig immer schwerer qualifiziertes heimisches Personal zu bekommen. Nur wenn Tourismus mit positiven Werten besetzt ist, werden junge Menschen diese Berufschancen für sich nutzen. Die Menschen vor Ort sind aber gleichzeitig auch Kunden und Nutzer der touristischen Infrastruktur. Tourismus muss Thema sein und von der Bevölkerung mitgetragen werden, schlussendlich sprechen wir auch hier von einer positiven Tourismusgesinnung.

Der TVB Osttirol hat als Motivator zu agieren und Ideengeber für neue Entwicklungen zu sein.
Als Themenführer in den Kernthemen der Region treibt der TVB Osttirol Entwicklungen voran und vermarktet diese entsprechend.Im Bereich des Themenmanagments ist es Aufgabe des TVB Osttirol sicher zu stellen, dass die Produkte und Angebote entsprechend vorhanden sind. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der TVB Osttirol jeweils selbst für die Erstellung und Betreuung des Angebotes verantwortlich ist. Er hat als Partner zu agieren, kann aber in keinem Fall, um nur ein Beispiel zu nennen für die Beschneiung jeder einzelnen Loipe endverantwortlich sein. Viel mehr hat er eine Struktur zu schaffen, in welcher es für alle Beteiligten (Orte, Gemeinden, Betriebe etc.) möglich und selbstverständlich ist, gemeinsam sich für die Angebote vor Ort verantwortlich zu fühlen und entsprechend zu agieren.

Um als Destination bei den Gästen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, reicht es nicht aus, wenn unsere Vermieter einen tollen Job machen. Die gesamte Region muss sich als Dienstleister sehen. Von unseren Gästen profitiert die heimische Wirtschaft ebenso wie die Tourismusbetriebe selbst. Daher ist es Aufgabe des TVB Osttirol, die Tourismusgesinnung in der Region zu steigern und Bewusstsein zu schaffen, dass man nur gemeinsam erfolgreich sein wird und alle vom touristischen Geschehen der Region partizipieren. Der Tourismus muss als wesentlicher Wirtschaftszweig und Arbeitgeber für unsere Region seinen Stellenwert bekommen und als solcher anerkannt sein.

Abschließend sei gesagt:
Alle partizipieren direkt oder indirekt
Wir müssen zwischen direkten und indirekten Zusammenhängen mit der Tourismuswirtschaft unterscheiden:

  • direkt im Tourismus beschäftigte Mitarbeiter
    ABER AUCH
  • Zulieferer wie Metzger, Bäcker, Landwirtschaft, Handel…
  • Handwerk Tischlerei, Installateur, Elektriker, ..
  • Autohändler, Bekleidung, Mode
  • Banken, Versicherungen
  • Schulen, Krankenhäuser

Es ist notwendig die Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Wirtschaftszweigen zu erkennen und deren Auswirkungen zu verstehen. Daraus abgeleitet kann festgestellt werden, dass ein funktionierender Tourismus enorme Auswirkungen auf die gesamte Region hat. Der Tourismus ist eine Leitwirtschaft und beeinflusst viele Bereiche unseres Wirtschaftssystems. Das bedeutet, dass der TVB Osttirol eine große Verantwortung hat, der sich das Team Osttirol bewusst ist.

Es wird deutlich wie notwendig unsere Reformen in Organisationsstruktur, strategische Ausrichtung und Positionierung Osttirols am Markt sind, damit die Region als gesamtes auch abseits des Tourismus sich wirtschaftlich erfolgreich entwickeln kann.

Das operative Team ist der Schlüssel zum Erfolg

Das operative Team ist der Schlüssel zum Erfolg

Eine klare Struktur und Aufgabenverteilung
ist Grundvoraussetzung für erfolgreiches Arbeiten in jedem Unternehmen, dies gilt ebenso für den TVB Osttirol.

Das Team Osttirol mit Martin Gratz als Obmann sieht es als wesentliche Aufgabe diese Strukturen umgehend zu schaffen. Gewählte Funktionäre wie auch der Obmann können und sollen nicht die operativen Agenden übernehmen. Vielmehr muss dafür ein Team entwickelt werden, welches sich in Eigenverantwortung entsprechend der vorgegebenen Ziele um diese Belange kümmert.
Es steckt sehr viel Potential und Know How im Mitarbeiter Team des TVB Osttirol, dieses gilt es zu entfalten und den Freiraum zu schaffen, so dass sich Mitarbeiter entsprechend ihren Stärken entwickeln können. Sie sind die Fachleute im Tourismus und sie müssen verantwortlich sein für die gesetzten Maßnahmen.
Die gewählten Funktionäre und der Obmann dürfen im Tagesgeschäft keinen Einfluss nehmen, nur so kann sich ein selbstständig handelndes Team entwickeln und kreative Prozesse, die es für unsere Region braucht, finden ihren Raum.
Es braucht konkret definierte Aufgaben für die Mitarbeiter und abgegrenzte Bereiche, in welchen eigenverantwortlich und selbstständig gearbeitet werden kann.

 

Die Organisation – das Unternehmen TVB Osttirol für die Zukunft

In einem erfolgreichen Unternehmen braucht es klare Strukturen und Verantwortlichkeiten. Nur mit einer konkreten Aufgabenverteilung können wir unsere Ziele effizient erreichen. Die Teams müssen eigenverantwortlich den erforderlichen Aufgaben gerecht werden.

Ziel ist es ein Team zu formen, das aktiv zusammenarbeitet. Dazu soll es künftig neben der operativen Geschäftsführung starke Bereichsleiter- und -innen geben, welche die definierten Aufgaben eigenverantwortlich umsetzen. Sie sind für die Kommunikation und Kooperation innerhalb sowie zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen, Außenstellen und auch den diversen Leistungsträgern mitverantwortlich. Die Aufgabenverteilung muss entsprechend der Stärken und Schwächen der einzelnen Teammitglieder erfolgen.

Der/die Geschäftsführer/in sollte die Geschäfte alleine führen, der Vorstand in Abstimmung mit der Geschäftsführung sich auf die strategische Orientierung der Destination sowie auf Grundsatzentscheidungen und Repräsentationsaufgaben konzentrieren. Der Aufsichtsrat soll seine kontrollierende Funktion in allen wichtigen Belangen wahrnehmen, insbesondere im Hinblick auf die Finanzen und die Einhaltung der strategischen Orientierung.
Die gewählten Gremien und Funktionäre haben keine operativen Aufgaben und Verantwortlichkeiten.Die Geschäftsführung ist mit den erforderlichen Kompetenzen und den für effiziente Arbeitsabläufe notwendigen Freiräumen auszustatten. Die klar formulierten Ziele und Strategien sowie die Positionierung der Destination bilden für die Geschäftsführung den Rahmen, in dem sie sich weitgehend selbständig bewegen kann und ihre Entscheidungen im Rahmen des abgesegneten Budgets eigenverantwortlich trifft.Ziel muss es sein, dass eine offene Kommunikation innerhalb des Unternehmens (von der Zentrale in die Region und umgekehrt) das tägliche Arbeiten prägt, ein laufender Austausch untereinander erfolgt und eine enge Zusammenarbeit zwischen allen Regionen, Mitarbeitern und Leistungsträgern gelebt wird. Dazu wird es notwendig sein mit gutem Vorbild voran zu gehen, aber auch im Bereich Teambuilding sich bewusst Zeit zu nehmen und zu geben.

Es gilt eine Organisationsstruktur aufbauen, so dass die Entwicklung, die Bewerbung und ebenso der Verkauf von Produkten und Angeboten lückenlos funktioniert. Die Arbeitsprozesse innerhalb der Firma müssen ohne Reibungsverluste und Kommunikationsdefizite ablaufen können. Das setzt voraus, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eigenverantwortlich in einem Team zusammenarbeiten und jeder bereit ist, sich einzubringen und gegenseitig Synergien im Sinne der Region zu nutzen.

In den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steckt viel individuelle Kreativität, diese gilt es zum Leben zu erwecken und zu nutzen. Freude am Tun und Motivation können nur unter entsprechenden Rahmenbedingungen vorherrschen. Wertschätzung gegenüber unserem Team muss als Selbstverständnis gelten.

Martin Gratz

Rückblick und Ausblick auf die Arbeit des Team Osttirol

Rückblick und Ausblick auf die Arbeit des Team Osttirol

Die Jahreshauptversammlung bot Zeit für einen Rückblick

Bei der Jahreshauptversammlung am 24. November im Kolpingsaal in Lienz, konnte Obmann Martin Gratz auf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2018 zurückblicken.
Das aktive Einbringen bei den Sitzungen zur Erarbeitung einer neuen Geschäftsordnung, treffen von wichtigen Weichenstellungen im Aufsichtsrat und die offene Kommunikation sowie der Austausch mit den Mitgliedern des gesamten TVB Osttirol bestimmten das vergangene Jahr des Vereins.

Rückblick und Ausblick
Das Team Osttirol trat in den Stimmgruppen II und III zur Wahl an und konnte jeweils zwei der vier zu vergebenen Mandate erreichen. Mit Margit Aigner, Martin Gratz, Max Passler und Wolfgang Steiner zogen insgesamt 4 Team Osttirol Mitglieder in das Gremium des Aufsichtsrates des TVBO ein.
Die 4 Aufsichtsräte gingen mit viel Engagement und Motivation an die verantwortungsvolle Aufgabe im Aufsichtsrat heran.

Bei insgesamt 8 Aufsichtsratssitzungen, 5 Arbeitssitzungen zur Erarbeitung einer neuen Geschäftsordnung und 4 Überprüfungssitzungen im Jahr 2018, brachte sich das Team Osttirol konstruktiv ein. Es ging um die Weiterentwicklung der Region und den Aufbau neuer Strukturen, so dass sich künftig Orte stärker einbringen können. Dies spiegelt sich in der neuen Geschäftsordnung des TVBO, welche maßgeblich vom Team Osttirol mitentwickelt wurde, wieder.

Die Ausgabenstruktur wurde kritisch hinterfragt, um die wichtigen Weichen für die Zukunft auch im Budget zu stellen. Es ging vor allem darum eine Evaluierung der Ausgaben vorzunehmen. Sich dabei jeweils die Frage zu stellen, was kostet es uns und was bringt es Osttirol an touristischen Mehrwert. Nur durch dieses Hinterfragen und Evaluieren kann es uns gelingen Budgetmittel für das Marketing und neue Umsetzungsideen frei zu bekommen. Und genau darum geht es für das Team Osttirol – in die Zukunft zu schauen. Heute die Weichen zu stellen, um nicht immer nur zu reagieren, sondern aktiv zu agieren und eine moderne Tourismusentwicklung zu sichern.

Neben der Aufgaben im Aufsichhtsrat organisierte der Verein mehrere Veranstaltungen für die TVB Mitglieder. Unter dem Motto „On Tour“ informierte Martin Gratz am 14. April im Gasthaus Islitzer in Prägraten, am 29. April im Gösserbräu in Lienz und am 16. Mai im Restaurant Heimspiel Heinfels interessierte Wirtschaftstreibende über aktuelle Entwicklungen sowie Trends im Tourismus und hörte auf die Anliegen, Sorgen und Visionen der Menschen vor Ort.

Hoch hinaus ging es in der Veranstaltungsreihe „Bergauf mit Team Osttirol“. Bei den 3 Terminen in Matrei – Goldried, Sillian – Thurntaler und Lienz – Zettersfeld, gab es eine gemeinsame Bergfahrt, eine gemütliche, leichte Wanderung und ein Kurzimpulsreferat von Martin Gratz: „Wer kopiert verliert“ und „Agieren statt Reagieren“ waren die Kerninhalte.
Ziel all dieser Veranstaltungen ist es gemeinsam mit der ganzen Region den Tourismus in Osttirol zu gestalten. Transparenz und offene Information steht für das Team Osttirol im Fokus, denn nur so kann man erfolgreich für Osttirol arbeiten. Es braucht das Miteinander mit den Leistungsträgern aus ganz Osttirol und das Hinhören auf die Bedürfnisse der Anbieter, genauso wie den Blick auf die Trends und den Mitbewerb in anderen Regionen.

Christian Tegischer, er zeichnet für Website und Social Media Auftritt verantwortlich, analysierte bei der Jahreshauptversammlung die vergangene TVB Wahl anhand von Grafiken. Hier wurde einmal mehr deutlich, dass das Team Osttirol, bezogen auf die abgegebenen Stimmen, die letztjährige Wahl klar gewonnen hat. Das Team Osttirol hat 58 % der abgegebenen Stimmen für sich verbuchen können.
Dieses Wahlergebnis und die damit verbundene klare Zustimmung der Mitglieder zur Erneuerung des TVB Osttirol sieht das Team Osttirol auch als Auftrag bei der Neuwahl 2019 wieder anzutreten, um die Veränderung für die Zukunft zu sichern.
Die Erstellung der neuen Wahlliste erfolgt in den nächsten 2 bis 3 Wochen.

Das erklärte Ziel ist Erneuerung, das Schaffen von neuen Strukturen im operativen Bereich und der Einsatz der Mittel für touristische Leitprodukte in der ganzen Region, sowie die Verstärkung eines professionellen Marketings. Es geht darum neue Wege zu gehen, da auch der Tourismus und das Verhalten der Gäste ständig im Wandel ist. Darauf gilt es dringend zu reagieren und Osttirol mit seinen Vorzügen – Natur, Stadterlebnis & Outdoormöglichkeiten – am Markt zu positionieren.


Martin Gratz & euer Team

Höhere Ansprüche versus weniger Fachpersonal

Höhere Ansprüche versus weniger Fachpersonal

Unsere Herausforderung: immer höhere Ansprüche an Service & Qualität im Gegensatz zu immer weniger Fachpersonal!

Wir müssen uns die Frage stellen:
Wie können Tourismusbetriebe den Spagat zwischen dem wachsendem Gästeanspruch an die Sevicequalität und zunehmendem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern schaffen?

Wir wissen, dass wir auch in Zeiten des Internets, der Digitalisierung und Technologiesierung unsere Gäste persönlich begeistern und emotionalisieren müssen. Hard Skills, Ausstattung und Infrastruktur sind die Basis, die Grundvoraussetzung. Aber neben diesen Basics spielen die Soft-Skills im Tourismus eine sehr große Rolle, und das ist durchaus verständlich, denn Tourismus ist immer noch ein „Geschäft“ von Mensch zu Mensch.

Gerade deshalb braucht es qualifizierte Mitarbeiter. Um den Ansprüchen der künftigen Gäste gerecht zu werden, brauchen wir in unserer Branche gut ausgebildete und motivierte junge Mitarbeiter. Viele Unternehmen befürchten, keinen qualifizierten Nachwuchs mehr zu bekommen, denn der nun auf den Arbeitsmarkt drängende Generation – die sogenannte Handy-Generation – sagt man nach sie sei nicht mehr so leistungsbereit und spaßorientiert.

Wir haben vor kurzen dazu den jungen deutschen Autor und Unternehmensberater Philipp Riederle bei einem Symposium gehört.

Er sprach über seine Generation und die Ansprüche an Unternehmer, um künftig gutes Personal einstellen zu können.
Für Riederle ist seine Generation gut ausgebildet, sehr flexibel und sie hat ein riesiges innovatives Potenzial. Sie wollen gestalten, verändern und mit Vorgesetzten auf Augenhöhe kommunizieren. Die Arbeit muss zum Leben passen, sie muss sinnvoll sein und begeistern.
Nur unter diesen Rahmenbedingungen will seine Generation aktiv zum Erfolg eines Unternehmens beitragen.

Fachkräftemangel und demographischer Wandel stellen Unternehmen vor große Herausforderungen Die Frage ist, wie das Miteinander der Generationen im Arbeitsalltag funktionieren kann.
„Wir arbeiten in Strukturen von gestern, mit den Methoden von heute, an Problemen für morgen.“ Mit diesem Zitat von Wirtschaftswissenschaftler Knut Bleicher begann Riederle seine Ausführungen.

Um konkurrenzfähig zu sein, ist es unabdingbar, dass sich Unternehmen egal ob rein im Dienstleistungssektor tätig oder im technischen Bereich mit neuen Technologien beschäftigen und diese implementieren. Riederle ist der Meinung, dass dieser Prozess hin zu Technologieunternehmen in einem enormen Tempo stattfindet. Alle einfacheren Tätigkeiten würden wegfallen und die Mitarbeiter brauchen einen komplett neuen Führungsstil. „Nicht wir arbeiten für unseren Chef, sondern unser Chef arbeitet für uns, damit wir vernünftig arbeiten können“, sagt Riederle.
Auch über die Rahmenbedingungen von Arbeit müsse man ganz neu nachdenken. Die gefragte Generation wächst mit Themen wie Terroranschlägen, Wirtschaftskrise und Flüchtlingsdebatte auf. Gefühlt scheint es Sicherheit im klassischen Sinne in der Form für die Zukunft nicht mehr zu geben. Geld bietet daher auch nicht den alleinigen Anreiz, es kann der jungen Generation die Sicherheit nicht geben. Für die jungen Menschen ist klar, der nächste Einbruch kommt. Deshalb würden junge Menschen im Arbeitsalltag ganz andere Dinge suchen als noch ihre Eltern. Es gehe für sie mehr darum, im Beruf eine gute Zeit zu haben und möglichst viele Erfahrungen zu machen. Unternehmer müssen daher offen sein, Veränderungen und neue Denkmuster zulassen.

Auch ein TVB muss sich diesen Herausforderungen stellen und sich aktiv für die Branche und seine Leistungsträger mit der Thematik qualifizierte Mitarbeiter, Soft Skills und Weiterentwicklung des Arbeitsumfeldes auseinandersetzen. Nur gemeinsam wird es uns gelingen die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.
Dies ist die Aufgabe im TVBO, diese gilt es anzugehen und dass Team Osttirol mit Martin Gratz steht für diese Zugang der Veränderung, der neuen Ideen und will diese endlich aufgreifen und umsetzen.

 

Neuwahl im TVBO ist eine Chance für Osttirol

Neuwahl im TVBO ist eine Chance für Osttirol

Nur gemeinsam werden wir es schaffen touristisch erfolgreich zu sein.  Mit dieser Botschaft trat das Team Osttirol letztes Jahr zur Wahl an. 60 % der Wähler schenkten uns nicht zuletzt auch dadurch ihr Vertrauen. In erster Linie waren es aber inhaltliche Themen, die wir nach wie vor auf unserer Website online kommunizieren, mit denen wir die Mitglieder von unserer Kompetenz überzeugen konnten. Die unglückliche und demokratiepolitisch bedenkliche Vorgangsweise bei der Aufteilung von Obmann und Vorstandsposten, kann im Nachhinein als großer Fehler betrachtet werden. Unmittelbar nach der konstituierenden Sitzung im Stadtsaal äußerten sich Heinz Schultz und Martin Gratz sehr skeptisch darüber und sie sollten, wie sich bereits nach kurzer Zeit zeigte, auch Recht behalten.

Nun besteht die Chance diese Fehler zu korrigieren. Machtpolitisch motivierte Spiele können wir uns in Osttirol nicht leisten. Wer sich weiterhin dafür einsetzt oder instrumentalisieren lässt Stadt und Land noch weiter gegeneinander auszuspielen, handelt grob fahrlässig. Wir wissen dass es uns nur mit vereinten Kräften gelingt erfolgreich zu sein.

Das Team Osttirol konnte sich in den letzten Monaten inhaltlich weiter positionieren. Die Grundlage der Geschäftsordnung, mit den Schwerpunkten Neugründung von Ortsauschüsse, der Zugang themenbezogen und überregionale Angebote zu entwickeln und klare Strukturen im operativen Bereich des TVBO zu schaffen, trägt die Handschrift von Martin Gratz und seinem Team. Es bleibt zu hoffen dass diese Neuerungen und nötigen Reformen vom neuen Vorstand und Aufsichtsrat, der voraussichtlich Mitte Februar gewählt wird, nun möglichst rasch mit der notwendigen Ernsthaftigkeit umgesetzt werden.

Wir bringen uns in den Sitzungen aktiv ein, um sicherzustellen  dass die  Handlungen im Sinne der Witrschaftlichkeit der Osttiroler Betriebe umgesetzt werden.

Wir hinterfragen Dinge aus der Vergangenheit da es uns notwendig erscheint, einen neuen konstruktiven Weg in die Zukunft zu gehen.

Daher freuen wir uns über diese Chance für den Osttiroler Tourismus und laden alle ein mit uns gemeinsam die Region Osttirol mit seinen attraktiven Destinationen positiv weiter zu entwickeln.

Martin Gratz

 

Courage für den Tourismus in Osttirol

Courage für den Tourismus in Osttirol

Gespanntes Warten auf Urteil zur Wahlanfechtung

Bereits während der Vorwahl war uns die mangelhafte Sicherung der Wahlurnen mit Standardvorhängeschlössern und der Einwurfschlitze sowie die Verwahrung derselben ein Anliegen, was wir schon damals an Dr. Föger kommunizierten. Diese, durch Mitglieder des Team Osttirol angebrachte Kritik stieß seinerzeit allerdings auf taube Ohren. Bekanntlich wurden dann auch mehrere Beeinspruchungen beim Landesverwaltungsgericht durchgeführt. Der schon länger bekannten Wahlanfechtung von Andreas Köll wurde von der Richterin ein unerwarteter Aspekt hinzugefügt, indem sie die Gültigkeit der Bezirksliste insofern anzweifelte, als dass die Liste unter Berücksichtigung der Vorwahlen zu spät angemeldet worden sein könnte. Aber nicht diese Verhandlung steht im Fokus unseres Interesses, sondern besonders jene des Lienzer Unternehmers Christian Tegischer, der nach der Wahl 3 Punkte zunächst beim Amt d. Tir. Landesregierung beeinspruchte:

1. Die Rechtskonformität der Sicherung der Wahlurnen
2. Die Verlängerung der Wahlöffnungszeiten und
3. Zuviel abgegebene Wahlzettel

Nachdem diese erste Intervention Ende Februar vom Amt der Landesregierung abgewiesen wurde, erfolgte die Beschwerde von Christian Tegischer mittels der Anwaltskanzlei Seirer & Weichselbraun beim Landesverwaltungsgericht in Innsbruck und wurde bereits am 11.09.2018 am Vormittag in Innsbruck verhandelt. Wir möchten Euch diesen Schriftverkehr an das Landesverwaltungsgericht nicht vorenthalten und bedanken uns bei Herrn Christian Tegischer für die Zurverfügungstellung des Dokumentes, welches hier als PDF zum Download zur Verfügung steht.
Fest steht wohl, dass die Unrechtmäßigkeit der Vorgänge rund um die letzten Tourismuswahlen gegeben ist, nicht aber, ob dies auch ausreichend für eine Wieder- oder Neuwahl ist – wir warten gespannt auf das jenen Moment ergehende Urteil aus Innsbruck…

Hier das Beschwerdeschreiben an LVWG Innsbruck in voller Länge!