Standort Osttirol weiterdenken

Standort Osttirol weiterdenken

Unser 1. Punkt aus unserem Zukunftsprogramm „Tourismus Osttirol 2025“

Der Tourismus in Osttirol braucht Wachstum und hat noch viel Entwicklungspotential – die Zahlen sprechen für sich: In den vergangenen Jahren haben die Nächtigungen in Osttirol um 8,6 % zugenommen, in ganz Tirol hingegen um 14,8 %. Die Wertschöpfung pro Bett beträgt in Osttirol 4.719 €, während sie in ganz Tirol 7.960 € beträgt. Das Team Osttirol will die Übernachtungen und letztendlich die Wertschöpfung steigern.Unser Team hat  als einzige Liste ein umfassendes Programm für eine Weiterentwicklung des Osttiroler Tourismus. Wir denken den Standort Osttirol weiter und wollen damit ortsgebundene Arbeitsplätze sichern und der Abwanderung entgegenwirken.

Neue Vertriebswege und klare Spielregeln für Investitionen
Das Team Osttirol hat im ersten Punkt des Zukunftsprogramms „Tourismus Osttirol 2025“ unter das Motto – den Standort Osttirol weiterdenken – gestellt. Ein wesentlicher Punkt stellt die Entwicklung von neuen Vertriebswegen dar, um eigentümergeführte Betriebe zu erhalten. Zudem sollen regionale Besonderheiten und die Kulinarik verstärkt zu den Gästen transportiert werden. Das Angebot und der Preis der Glockner-Dolomiten Card soll überdacht, während die Skikartenverbünde erweitert und flexiblere Liftkartenmodelle geschaffen werden sollen. Ein wesentlicher Programmpunkt ist die aktive Zusammenarbeit mit Leistungsträgern und Investoren: Investitionen des TVB Osttirol in Seilbahnprojekte wird es mit einem Obmann Martin Gratz nur geben, wenn daran auch Zugeständnisse wie längere Liftöffnungszeiten in den Zwischensaisonen gebunden sind. Das gilt natürlich für alle Investoren.

Die Inhalte des ersten Programmpunkte des Zukunftprogramms im Detail:

  1. Eigentümergeführte Betriebe erhalten – aktiven Vertrieb entwickeln. Die Vielzahl an Kleinvermieter und eigentümergeführten Betriebe machen Osttirol einzigartig – das sucht auch der Gast. Wir wollen den Vertrieb aktiv entwickeln und als TVB für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen. Damit können wir Pauschalen und verkaufbare Produkte für ALLE Vermieter anbieten. So öffnen wir neue Vertriebswege auf den Märkten und bieten auch nicht-gewerblichen Betriebe die Möglichkeit einer modernen Vermarktung über ein Incoming Osttirol.
  2. Regionalität und Kulinarik weiterdenken. Osttirol muss neben der natürlichen Schönheit auch mit seinem Geschmack, Dialekt und Brauchtum punkten. Unsere Gäste sollen einen stärkeren Zugang zu den Besonderheiten der Regionen und der Kulinarik erhalten. Gemeinsam mit Landwirten, Gastronomen und der Kammer wollen wir neue Angebote und Erlebnisräume entwickelt. Damit steigern wir die Kaufkraft vor Ort, erhöhen die Auslastung und helfen vor allem den kleinstrukturierten Betrieben.
  3. Angebot und Preis von Glockner-Dolomiten Card überdenken. Rückläufige Verkaufszahlen sprechen für sich. Das Team Osttirol steht für eine Weiterentwicklung der Großglocknerdolomiten Card sowohl für Einheimische als auch für Gäste. Wir wollen das Angebot, als auch die Preisgestaltung überdenken und ein attraktives Angebot schaffen. Damit schaffen wir einen besseren Zugang zu den touristischen Angeboten Osttirols.
  4. Erweiterung Skikartenverbünde und flexible Modelle. Das Team Osttirol will zusätzliche Wintergäste ansprechen. Dazu sollen neuen Modelle entstehen – Vorbild ist die Super Ski Card, die Gäste in Salzburg, der Steiermark und Nordtirol nützen können. Zudem müssen Liftkartenmodelle flexibler werden, damit wir den Gästen flexiblere Angebote bieten. Osttirol hat mit seinen Angeboten Ski plus weiterer Wintersportaktivitäten große Chancen, dazu braucht es aber entsprechend flexible Kartenmodelle damit die Gäste alle Wintersportmöglichkeiten nutzen können.
  5. Klare Regeln für Investitionen. Das Team Osttirol steht für eine aktive Zusammenarbeit mit Leistungsträgern und Investoren – aber unter klaren Bedingungen. Investitionen des TVB Osttirol in Seilbahnprojekte wird es mit einem Obmann Martin Gratz nur geben, wenn daran auch Zugeständnisse wie längere Liftöffnungszeiten in den Zwischensaisonen gebunden sind.