Mit Strategie zur positiven Entwicklung

Mit Strategie zur positiven Entwicklung

Wir sprechen immer davon, dass wir eine Destinationsstrategie haben. Lange wurde diese unter Verschluss gehalten. Das Team Osttirol hat sich in der Vergangenheit immer wieder dafür eingesetzt, dass diese auch den Betrieben und Leistungsträgern bekannt gemacht wird. Wir sind der Meinung, dass jedes Mitglied über das Budget, den Markenauftritt, die Themen und Inhalte zeitgerecht informiert werden muss, so dass sich auch die Leistungsträger entsprechend der Strategie der Region ausrichten können. Nur so kann ein gemeinsamer Marktauftritt und eine Stärkung der Marke erfolgen.

Osttirol ist bereits eine Marke, soll allerdings viel mehr Strahlkraft entwickeln. Das Team Osttirol will die Destination mit seiner Einzigartigkeit weiter entwickeln und am Markt positionieren. Dafür bedarf es einer aktiven, agilen Strategie und einen kreativen Prozess, um mehr Aufmerksamkeit für die Marke zu erhalten und diese mit mehr Qualität positiv zu entwickeln.

Fakt ist wir haben unsere Destinationsstrategie bei weitem noch nicht zum Leben erweckt und verfolgen sie auch nicht kontinuierlich.
Abseits der Destinationsstrategie braucht es aber auch allgemeine strategische Überlegungen und vor allem das Festhalten an den definierten Grundsätzen.

Für das Team Osttirol sind diese zusätzlich zur Destinationsstrategie wie folgt zu sehen:

  • Best of Strategie. Alle Maßnahmen des TVB Osttirol müssen zu einer Profilschärfung führen – nur damit können wir unsere Ziele erreichen. Das bedeutet auch das klare Bekenntnis zur „Best of Strategie“ – wir stellen in jedem Thema unsere Speerspitzen in die Auslage. So erzielen wir die nötige Aufmerksamkeit am Markt und garantieren, dass letztendlich die ganze Region profitiert. Wir müssen uns von einem Bauchladen verabschieden und uns ehrlich dazu bekennen, dass wir am Markt nur mit unseren Highlights und Alleinstellungsmerkmalen Aufmerksamkeit erregen können.
  • Agieren statt reagieren – Trends frühzeitig erkennen. Wir wollen nicht erst auf Trends aufspringen, wenn sie andere Regionen schon längst für sich genutzt haben. Weg vom Bauchladen! Unser Ziel ist: frühzeitig agieren, um Raum für kreative Ideen zu schaffen. Dafür müssen wir Projekte entwickeln und mit entsprechendem Vorlauf platzieren. Wir punkten am Markt mit neuen Ideen und Angeboten und wecken damit Neugierde für die Destination Osttirol. Es bringt uns keine neuen Gäste, wenn wir erst kurz vor der Eröffnung toller Projekte in den Osttiroler Medien lesen. 
  • Aktive Markenentwicklung. Das Team Osttirol will mehr Qualität. Wir modernisieren in einem kreativen Prozess unser Erscheinungsbild und gewinnen damit neue Strahlkraft nach außen. Wir entwickeln uns weiter: angefangen von der Bildsprache, über das Wording, bis hin zu definierten Highlights und verstärkten Nutzung des Onlinemarketings. Das führt zu einem neuen, modernen Auftritt am Markt.
  • Vermarktung unserer Einzigartigkeiten. Dafür brauchen wir ein aktives Themenmanagement und müssen unsere Kernthemen aktiv weiterentwickeln. Wir wollen gemeinsam mit Investoren und Leistungsträgern eine aktive Produktentwicklung entsprechend unserer Kernthemen vornehmen. Unsere Angebote müssen dann mit einer professionelle Vertriebsstruktur durch den TVB verkauft werden. Damit sprechen wir neue Gäste an und wirken positiv auf die Wertschöpfung. Es hilft uns nicht weiter, wenn wir ein Thema vermarkten wollen, aber keine Zeit und Ressourcen in die Entwicklung neuer Produkte in dem jeweiligen Thema stecken bzw. keine aktive Vertriebsstruktur aufbauen um buchbare Angebote zu verkaufen.
  • Osttiroler Kultur bewusst nutzen. Unsere Region hat eine aktive Musikszene & Veranstaltungsszene wie kaum eine andere. Vorhandene Angebote müssen touristisch genutzt und auf den Zielmärkten beworben werden. Gemeinsam mit Wirten, Brauchtumsgruppen oder Musikgruppen wollen wir unsere bestehenden Perlen zu einer Perlenkette zusammenhängen und damit neue Schwerpunkte setzten. Damit können wir auch die hervorragende Kulinarik mittransportieren und bewusst die Saison verlängern.

Mehr Wertschöpfung für’s Geld

Mehr Wertschöpfung für’s Geld

Ein Zahlenvergleich zum Nachdenken:

Die Region Wilderkaiser erreicht mit 1,9 Mio. Budget stolze € 6,5 Mio. Nächtigungen – der TVB Osttirol mit 8,61 Mio. € nur 2,00 Mio. Nächtigungen. Anhand dieses kurzen Vergleiches wird klar, dass der  TVB Osttirol im Vergleich zu anderen TVBs in Tirol ein finanzstarkes Unternehmen ist. Wir müssen jedoch mit diesen Mitteln effizienter umgehen und daraus mehr Nächtigungen und Wertschöpfung erzielen, auch wenn uns bewusst ist, dass die Größe des Verbandsgebietes eine Herausforderung darstellt. Aus diesem Grund ist es notwendig und wichtig, wieder Strukturen zu schaffen, so dass ein gemeinsames Zusammenarbeiten aller Partner erfolgt. Nur wenn wieder ein breites Miteinander vorherrscht, werden wir erfolgreich sein.
Uns ist bewusst, dass ein selbstkritischer Blick auf die Mittelverwendung dringend notwendig ist.
Die Mittelverwendung für die Vermarktung Osttirols auf den Zielmärkten muss nach genauen Recherchen, Möglichkeiten und Sinnhaftigkeiten durchgeführt werden – entsprechend der Infrastrukturanalyse und Destinationsstrategie. Jeder Euro, den wir investieren muss überlegt sein. Dann erhalten wir mehr Wertschöpfung für unser Geld!

Wir wollen daher:

  • Budget besser einsetzen: Wir wollen, dass Budgetmittel des TVB Osttirol nur für tourismusrelevante und wertschöpfungsbringende Maßnahmen eingesetzt werden. Nur damit stärken wir die Destination auf den relevanten Zielmärkten und sorgen für mehr Wertschöpfung, die bei allen Betrieben ankommt. Die Mittel des TVB’s müssen für die Destination Osttirol als Gesamtes eingesetzt werden.
  • Destinationsstrategie als Gradmesser: Unsere Gelder dürfen nur für Themen für welche unsere Region steht eingesetzt werden. Projekte die zur Positionierung Osttirols passen gehören finanziert. Es muss um eine Stärkung unserer Alleinstellungsmerkmale geben, unabhängig davon in welchem Teil der Region diese sind. Profitieren werden davon am Ende alle Leistungsträger, da mit unserer Best of Strategie der Bekanntheitsgrad gesteigert wird.
  • Steigerung des Umsatzes pro Gast: Die Wertschöpfung pro Bett beträgt in ganz Tirol 7.960 €, in Osttirol nur 4.719 €. Wir müssen die Budgetmittel für die Vermarktung auf unseren Zielmärkten erhöhen. Hier sprechen wir von echten Marketingmitteln. Gelder haben in die Angebotsentwicklung und den Aufbau eines Vertriebes zu fließen. Damit auch die Wertschöpfung pro Gast steigt. Dies erhöht gleichzeitig die Einnahmen jedes Einzelnen.
  • Kurz-, mittel- und langfristige Budgetplanungfür sämtliche Budgets: Das operative Marketingbudget muss ein Jahr im Voraus geplant und früher als erst im November fixiert werden. Zusätzlich braucht es ein mittelfristiges Budget für die kommenden 2-3 Jahre um größere Projekte (Website Relaunch, neue Bildsprache etc.) umsetzen zu können. Es ist nicht richtig und fahrlässig nur in Jahresschritten zu denken. Langfristig wollen wir für eine Planungssicherheit für die nächsten 10 Jahre sorgen. Der TVB muss voraus denken und Gemeinden wie auch Projektträger rechtzeitig in die Planung einbinden. Eine unternehmerisch notwendige, langfristige Budgetplanung ist auch in Absprache mit dem Land möglich.
  • Rechtzeitige Vermarktung von Events und Kooperationen. Dieser Zugang stellt sicher, dass Projekte professionell verwirklicht und frühzeitig als neue Gästebringer vermarktet werden. Eine vorausschauende Planung führt auch zu mehr Nächtigungen von Gästen.
  • Transparenz beim Budget. Die Mitglieder des TVB sollen die nötige Transparenz und Einblick in die Budgetmittelverwendung erhalten. Die Marketingpläne sollen den Mitgliedsbetrieben zugänglich sein, damit die Aktivitäten mit der Positionierung des TVB abgestimmt werden können. Wir wollen durch mehr Transparenz auch mehr Vertrauen in den TVB schaffen und die Akzeptanz für touristische Projekte erhöhen.

Wir mussten in der letzten Periode bei den Überprüfungsausschusssitzungen im Aufsichtsrat feststellen, dass unsere Gelder oftmals nicht tourismusrelevant und entsprechend der Destinationsstrategie eingesetzt werden. Wir wollen künftig hier aktiv eingreifen, daher ist es unser Ziel gemeinsam mit unserem Team auch die entsprechenden Mehrheiten im Aufsichtsrat zu erlangen.

Martin Gratz & Team Osttirol

 

 

Tourismus als Motor für Lienz

Tourismus als Motor für Lienz

Lienz als Stadt für den Osttiroler Tourismus

Seit 1971 hat der Lienzer Talboden über 200.000 Sommernächtigungen verloren. Mehr als 15 touristische Betriebe haben in Lienz, Amlach, Oberlienz, Ainet, Nikolsdorf, Iselsberg oder Leisach aufgegeben.
Lienz fungiert als zentraler Angelpunkt für alle Gäste in Osttirol und bereichert das Urlaubserlebnis. Der Lienzer Talboden ist aber zum Sorgenkind geworden und muss mit Konzepten neue touristischen Entwicklung erfahren. Die Stadt muss ihr städtisches Flair erhalten und auch ein Motor für den Tourismus sein, sowie umgekehrt der Tourismus Motor für die Stadt sein muss. Das Team Osttirol will die stagnierende Entwicklung stoppen und neue Perspektiven für das Erleben in Lienz entwickeln. Das ist attraktiv für die einheimische Bevölkerung und die Gäste zugleich. Damit floriert der Handel und es entstehen Möglichkeiten für Investitionen.

Unsere Ideen für Lienz: 

  • Angebot von Lienz mit Tälern verbinden. Wir wollen die Destination Osttirol zu einer in der Wahrnehmung spürbaren Gesamtmarke entwickeln und damit wertschöpfend am Markt positionieren. Dazu wollen wir die Angebote der Dolomitenstadt Lienz mit den Möglichkeiten unserer Täler, Dörfer und touristischen Hotspots verstärkt verknüpfen.
  • Sportstadt Lienz entwickeln. Lienz muss mit all seinen Möglichkeiten als Sportstadt positioniert werden, das Publikum soll auch jünger werden. Dazu braucht es die nötigen Rahmenbedingungen. Wir wollen daher: Den Hochstein zu einem echten Sportberg entwickeln, ein neues Outdoor Kompetenzzentrum als Angebots- und Servicestelle für Gäste, Infrastruktur für neue Zielgruppen mit Schwerpunkt auf Trainingsgruppen und Jugendliche, eine Erweiterung des witterungsunabhängigen Angebotes.
  • Strukturen in Lienz weiterentwickeln. Die Dolomitenstadt hat vielfältige Strukturen und Events. Diese wollen wir optimieren und gezielt weiterentwickeln. Dazu bedarf es einer engeren Zusammenarbeit von Stadtmarketing und TVB. Bewusste Maßnahmen sollen Kaufkraft- und Kundenbindung erhöhen –ein effizientes Leerflächenmanagement. Die Förderung der innerstädtischen Unternehmen führt zu einer Profilierung der Stadt im regionalen Wettbewerb.
  • Gewerbe in Lienz stärken. Lienz ist eine Einkaufsstadt in zentraler Lage und hat ein vielfältiges Angebot. Das muss wieder verstärkt spürbar werden. Wir wollen daher ein Konzept für die Stärkung von Gewerbe und Tourismus für Lienz entwickeln. Damit wollen wir die heimische Wirtschaft stärken und die Identität als pulsierende Kleinstadt langfristig absichern. Vor 30 Jahren hat das Stadtfest in Lienz noch 30.000 Menschen angelockt – da wollen wir wieder hin.
  • Lienz kulturell weiter entwickeln. Die Dolomitenstadt hat Potential, sich im kulturellen Bereich einen Namen zu machen. Dafür müssen die bestehenden Angebote gebündelt , touristisch genutzt werden – das Stadtmarketing und der TVB Osttirol müssen Hand in Hand arbeiten. Wir wollen Lienz als kulturreiche und spannende Kleinstadt positionieren und verstärkt witterungsunabhängige Angebote für Gäste aus den Tälern entwickeln. Konzerte in Lienz sollen mit Wanderungen verbunden werden – eine willkommene Angebotserweiterung für die Täler. Das Apfelfest in Dölsach ist keine Konkurrenz zum Lindenfest in Amlach und zur Chornacht in Lienz – im Gegenteil: wir müssen diese Veranstaltungen gemeinsam bewerben.
Standort Osttirol weiterdenken

Standort Osttirol weiterdenken

Unser 1. Punkt aus unserem Zukunftsprogramm „Tourismus Osttirol 2025“

Der Tourismus in Osttirol braucht Wachstum und hat noch viel Entwicklungspotential – die Zahlen sprechen für sich: In den vergangenen Jahren haben die Nächtigungen in Osttirol um 8,6 % zugenommen, in ganz Tirol hingegen um 14,8 %. Die Wertschöpfung pro Bett beträgt in Osttirol 4.719 €, während sie in ganz Tirol 7.960 € beträgt. Das Team Osttirol will die Übernachtungen und letztendlich die Wertschöpfung steigern.Unser Team hat  als einzige Liste ein umfassendes Programm für eine Weiterentwicklung des Osttiroler Tourismus. Wir denken den Standort Osttirol weiter und wollen damit ortsgebundene Arbeitsplätze sichern und der Abwanderung entgegenwirken.

Neue Vertriebswege und klare Spielregeln für Investitionen
Das Team Osttirol hat im ersten Punkt des Zukunftsprogramms „Tourismus Osttirol 2025“ unter das Motto – den Standort Osttirol weiterdenken – gestellt. Ein wesentlicher Punkt stellt die Entwicklung von neuen Vertriebswegen dar, um eigentümergeführte Betriebe zu erhalten. Zudem sollen regionale Besonderheiten und die Kulinarik verstärkt zu den Gästen transportiert werden. Das Angebot und der Preis der Glockner-Dolomiten Card soll überdacht, während die Skikartenverbünde erweitert und flexiblere Liftkartenmodelle geschaffen werden sollen. Ein wesentlicher Programmpunkt ist die aktive Zusammenarbeit mit Leistungsträgern und Investoren: Investitionen des TVB Osttirol in Seilbahnprojekte wird es mit einem Obmann Martin Gratz nur geben, wenn daran auch Zugeständnisse wie längere Liftöffnungszeiten in den Zwischensaisonen gebunden sind. Das gilt natürlich für alle Investoren.

Die Inhalte des ersten Programmpunkte des Zukunftprogramms im Detail:

  1. Eigentümergeführte Betriebe erhalten – aktiven Vertrieb entwickeln. Die Vielzahl an Kleinvermieter und eigentümergeführten Betriebe machen Osttirol einzigartig – das sucht auch der Gast. Wir wollen den Vertrieb aktiv entwickeln und als TVB für entsprechende Rahmenbedingungen sorgen. Damit können wir Pauschalen und verkaufbare Produkte für ALLE Vermieter anbieten. So öffnen wir neue Vertriebswege auf den Märkten und bieten auch nicht-gewerblichen Betriebe die Möglichkeit einer modernen Vermarktung über ein Incoming Osttirol.
  2. Regionalität und Kulinarik weiterdenken. Osttirol muss neben der natürlichen Schönheit auch mit seinem Geschmack, Dialekt und Brauchtum punkten. Unsere Gäste sollen einen stärkeren Zugang zu den Besonderheiten der Regionen und der Kulinarik erhalten. Gemeinsam mit Landwirten, Gastronomen und der Kammer wollen wir neue Angebote und Erlebnisräume entwickelt. Damit steigern wir die Kaufkraft vor Ort, erhöhen die Auslastung und helfen vor allem den kleinstrukturierten Betrieben.
  3. Angebot und Preis von Glockner-Dolomiten Card überdenken. Rückläufige Verkaufszahlen sprechen für sich. Das Team Osttirol steht für eine Weiterentwicklung der Großglocknerdolomiten Card sowohl für Einheimische als auch für Gäste. Wir wollen das Angebot, als auch die Preisgestaltung überdenken und ein attraktives Angebot schaffen. Damit schaffen wir einen besseren Zugang zu den touristischen Angeboten Osttirols.
  4. Erweiterung Skikartenverbünde und flexible Modelle. Das Team Osttirol will zusätzliche Wintergäste ansprechen. Dazu sollen neuen Modelle entstehen – Vorbild ist die Super Ski Card, die Gäste in Salzburg, der Steiermark und Nordtirol nützen können. Zudem müssen Liftkartenmodelle flexibler werden, damit wir den Gästen flexiblere Angebote bieten. Osttirol hat mit seinen Angeboten Ski plus weiterer Wintersportaktivitäten große Chancen, dazu braucht es aber entsprechend flexible Kartenmodelle damit die Gäste alle Wintersportmöglichkeiten nutzen können.
  5. Klare Regeln für Investitionen. Das Team Osttirol steht für eine aktive Zusammenarbeit mit Leistungsträgern und Investoren – aber unter klaren Bedingungen. Investitionen des TVB Osttirol in Seilbahnprojekte wird es mit einem Obmann Martin Gratz nur geben, wenn daran auch Zugeständnisse wie längere Liftöffnungszeiten in den Zwischensaisonen gebunden sind.