Rückblick und Ausblick auf die Arbeit des Team Osttirol

Rückblick und Ausblick auf die Arbeit des Team Osttirol

Die Jahreshauptversammlung bot Zeit für einen Rückblick

Bei der Jahreshauptversammlung am 24. November im Kolpingsaal in Lienz, konnte Obmann Martin Gratz auf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2018 zurückblicken.
Das aktive Einbringen bei den Sitzungen zur Erarbeitung einer neuen Geschäftsordnung, treffen von wichtigen Weichenstellungen im Aufsichtsrat und die offene Kommunikation sowie der Austausch mit den Mitgliedern des gesamten TVB Osttirol bestimmten das vergangene Jahr des Vereins.

Rückblick und Ausblick
Das Team Osttirol trat in den Stimmgruppen II und III zur Wahl an und konnte jeweils zwei der vier zu vergebenen Mandate erreichen. Mit Margit Aigner, Martin Gratz, Max Passler und Wolfgang Steiner zogen insgesamt 4 Team Osttirol Mitglieder in das Gremium des Aufsichtsrates des TVBO ein.
Die 4 Aufsichtsräte gingen mit viel Engagement und Motivation an die verantwortungsvolle Aufgabe im Aufsichtsrat heran.

Bei insgesamt 8 Aufsichtsratssitzungen, 5 Arbeitssitzungen zur Erarbeitung einer neuen Geschäftsordnung und 4 Überprüfungssitzungen im Jahr 2018, brachte sich das Team Osttirol konstruktiv ein. Es ging um die Weiterentwicklung der Region und den Aufbau neuer Strukturen, so dass sich künftig Orte stärker einbringen können. Dies spiegelt sich in der neuen Geschäftsordnung des TVBO, welche maßgeblich vom Team Osttirol mitentwickelt wurde, wieder.

Die Ausgabenstruktur wurde kritisch hinterfragt, um die wichtigen Weichen für die Zukunft auch im Budget zu stellen. Es ging vor allem darum eine Evaluierung der Ausgaben vorzunehmen. Sich dabei jeweils die Frage zu stellen, was kostet es uns und was bringt es Osttirol an touristischen Mehrwert. Nur durch dieses Hinterfragen und Evaluieren kann es uns gelingen Budgetmittel für das Marketing und neue Umsetzungsideen frei zu bekommen. Und genau darum geht es für das Team Osttirol – in die Zukunft zu schauen. Heute die Weichen zu stellen, um nicht immer nur zu reagieren, sondern aktiv zu agieren und eine moderne Tourismusentwicklung zu sichern.

Neben der Aufgaben im Aufsichhtsrat organisierte der Verein mehrere Veranstaltungen für die TVB Mitglieder. Unter dem Motto „On Tour“ informierte Martin Gratz am 14. April im Gasthaus Islitzer in Prägraten, am 29. April im Gösserbräu in Lienz und am 16. Mai im Restaurant Heimspiel Heinfels interessierte Wirtschaftstreibende über aktuelle Entwicklungen sowie Trends im Tourismus und hörte auf die Anliegen, Sorgen und Visionen der Menschen vor Ort.

Hoch hinaus ging es in der Veranstaltungsreihe „Bergauf mit Team Osttirol“. Bei den 3 Terminen in Matrei – Goldried, Sillian – Thurntaler und Lienz – Zettersfeld, gab es eine gemeinsame Bergfahrt, eine gemütliche, leichte Wanderung und ein Kurzimpulsreferat von Martin Gratz: „Wer kopiert verliert“ und „Agieren statt Reagieren“ waren die Kerninhalte.
Ziel all dieser Veranstaltungen ist es gemeinsam mit der ganzen Region den Tourismus in Osttirol zu gestalten. Transparenz und offene Information steht für das Team Osttirol im Fokus, denn nur so kann man erfolgreich für Osttirol arbeiten. Es braucht das Miteinander mit den Leistungsträgern aus ganz Osttirol und das Hinhören auf die Bedürfnisse der Anbieter, genauso wie den Blick auf die Trends und den Mitbewerb in anderen Regionen.

Christian Tegischer, er zeichnet für Website und Social Media Auftritt verantwortlich, analysierte bei der Jahreshauptversammlung die vergangene TVB Wahl anhand von Grafiken. Hier wurde einmal mehr deutlich, dass das Team Osttirol, bezogen auf die abgegebenen Stimmen, die letztjährige Wahl klar gewonnen hat. Das Team Osttirol hat 58 % der abgegebenen Stimmen für sich verbuchen können.
Dieses Wahlergebnis und die damit verbundene klare Zustimmung der Mitglieder zur Erneuerung des TVB Osttirol sieht das Team Osttirol auch als Auftrag bei der Neuwahl 2019 wieder anzutreten, um die Veränderung für die Zukunft zu sichern.
Die Erstellung der neuen Wahlliste erfolgt in den nächsten 2 bis 3 Wochen.

Das erklärte Ziel ist Erneuerung, das Schaffen von neuen Strukturen im operativen Bereich und der Einsatz der Mittel für touristische Leitprodukte in der ganzen Region, sowie die Verstärkung eines professionellen Marketings. Es geht darum neue Wege zu gehen, da auch der Tourismus und das Verhalten der Gäste ständig im Wandel ist. Darauf gilt es dringend zu reagieren und Osttirol mit seinen Vorzügen – Natur, Stadterlebnis & Outdoormöglichkeiten – am Markt zu positionieren.


Martin Gratz & euer Team

Höhere Ansprüche versus weniger Fachpersonal

Höhere Ansprüche versus weniger Fachpersonal

Unsere Herausforderung: immer höhere Ansprüche an Service & Qualität im Gegensatz zu immer weniger Fachpersonal!

Wir müssen uns die Frage stellen:
Wie können Tourismusbetriebe den Spagat zwischen dem wachsendem Gästeanspruch an die Sevicequalität und zunehmendem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern schaffen?

Wir wissen, dass wir auch in Zeiten des Internets, der Digitalisierung und Technologiesierung unsere Gäste persönlich begeistern und emotionalisieren müssen. Hard Skills, Ausstattung und Infrastruktur sind die Basis, die Grundvoraussetzung. Aber neben diesen Basics spielen die Soft-Skills im Tourismus eine sehr große Rolle, und das ist durchaus verständlich, denn Tourismus ist immer noch ein „Geschäft“ von Mensch zu Mensch.

Gerade deshalb braucht es qualifizierte Mitarbeiter. Um den Ansprüchen der künftigen Gäste gerecht zu werden, brauchen wir in unserer Branche gut ausgebildete und motivierte junge Mitarbeiter. Viele Unternehmen befürchten, keinen qualifizierten Nachwuchs mehr zu bekommen, denn der nun auf den Arbeitsmarkt drängende Generation – die sogenannte Handy-Generation – sagt man nach sie sei nicht mehr so leistungsbereit und spaßorientiert.

Wir haben vor kurzen dazu den jungen deutschen Autor und Unternehmensberater Philipp Riederle bei einem Symposium gehört.

Er sprach über seine Generation und die Ansprüche an Unternehmer, um künftig gutes Personal einstellen zu können.
Für Riederle ist seine Generation gut ausgebildet, sehr flexibel und sie hat ein riesiges innovatives Potenzial. Sie wollen gestalten, verändern und mit Vorgesetzten auf Augenhöhe kommunizieren. Die Arbeit muss zum Leben passen, sie muss sinnvoll sein und begeistern.
Nur unter diesen Rahmenbedingungen will seine Generation aktiv zum Erfolg eines Unternehmens beitragen.

Fachkräftemangel und demographischer Wandel stellen Unternehmen vor große Herausforderungen Die Frage ist, wie das Miteinander der Generationen im Arbeitsalltag funktionieren kann.
„Wir arbeiten in Strukturen von gestern, mit den Methoden von heute, an Problemen für morgen.“ Mit diesem Zitat von Wirtschaftswissenschaftler Knut Bleicher begann Riederle seine Ausführungen.

Um konkurrenzfähig zu sein, ist es unabdingbar, dass sich Unternehmen egal ob rein im Dienstleistungssektor tätig oder im technischen Bereich mit neuen Technologien beschäftigen und diese implementieren. Riederle ist der Meinung, dass dieser Prozess hin zu Technologieunternehmen in einem enormen Tempo stattfindet. Alle einfacheren Tätigkeiten würden wegfallen und die Mitarbeiter brauchen einen komplett neuen Führungsstil. „Nicht wir arbeiten für unseren Chef, sondern unser Chef arbeitet für uns, damit wir vernünftig arbeiten können“, sagt Riederle.
Auch über die Rahmenbedingungen von Arbeit müsse man ganz neu nachdenken. Die gefragte Generation wächst mit Themen wie Terroranschlägen, Wirtschaftskrise und Flüchtlingsdebatte auf. Gefühlt scheint es Sicherheit im klassischen Sinne in der Form für die Zukunft nicht mehr zu geben. Geld bietet daher auch nicht den alleinigen Anreiz, es kann der jungen Generation die Sicherheit nicht geben. Für die jungen Menschen ist klar, der nächste Einbruch kommt. Deshalb würden junge Menschen im Arbeitsalltag ganz andere Dinge suchen als noch ihre Eltern. Es gehe für sie mehr darum, im Beruf eine gute Zeit zu haben und möglichst viele Erfahrungen zu machen. Unternehmer müssen daher offen sein, Veränderungen und neue Denkmuster zulassen.

Auch ein TVB muss sich diesen Herausforderungen stellen und sich aktiv für die Branche und seine Leistungsträger mit der Thematik qualifizierte Mitarbeiter, Soft Skills und Weiterentwicklung des Arbeitsumfeldes auseinandersetzen. Nur gemeinsam wird es uns gelingen die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.
Dies ist die Aufgabe im TVBO, diese gilt es anzugehen und dass Team Osttirol mit Martin Gratz steht für diese Zugang der Veränderung, der neuen Ideen und will diese endlich aufgreifen und umsetzen.