Was braucht es für erfolgreiches Destinationsmarketing?

Was braucht es für erfolgreiches Destinationsmarketing?

Seit 30 Jahren bin ich in unserem Familienunternehmen für die Bereiche Marketing, Werbung und Verkauf verantwortlich und daher auch für unsere Betriebe im Hochpustertal, im Defereggental und in der Region Nationalpark Hohe Tauern.

In dieser Verantwortung bin ich selbst im Jahr mehr als 100 Tage unterwegs, um auf unseren Märkten aktiv für unsere Betriebe zu arbeiten. Hierbei verhandle ich mit Reiseveranstaltern, Busunternehmern und Skiclubs, um den Vertrieb zu stärken. Die Betreuung von Medienvertretern zählt genauso zu meinen Aufgaben, wie das Vereinbaren von Wirtschaftskooperationen mit Firmen. Dem Angebot unserer Betriebe entsprechend, forciere ich auch die Vermarktung von Tagungen, Meetings und Seminaren.

Mein über die Jahre erlangtes Fachwissen darf ich auch im Präsidium der Österreich Werbung und der Zillertal Tourismus GmbH einbringen.

Mir liegt die erfolgreiche Vermarktung der Destination Osttirol sehr am Herzen. Der Erfolg aller Betriebe & Leistungsträger hängt davon maßgeblich ab. Es ist richtig, dass jeder für sich, so wie auch wir aktiv Marketing betreiben muss, jedoch mit einer starken Destinationsmarke im Hintergrund, ist es um ein Vielfaches effizienter und erfolgreicher für alle.

Ich möchte kurz zusammenfassen, welche dringenden Vorrausetzungen gegeben sein müssen, um die Marke Osttirol mit seinen Inhalten und seinen Angeboten von allen Gastgebern und Betrieben erfolgreich zu positionieren. Es braucht bestimmte Vorrausetzungen, um mehr Nächtigungen zu lukrieren und eine bessere Wertschöpfung aller Mitglieder im TVB Osttirol zu erzielen:

  • Es muss eine markt- und vorallem zeigerechte Planung im Voraus erfolgen, das heißt, dass wir jetzt eigentlich schon uns mit dem Winterbudget 18 – 19 beschäftigen müssten und kein AD HOC Marketing, wie es in den letzten Jahren permanent erfolgte.
  • Es sollte jedes Mitglied über das Budget, den Markenauftritt, die Themen und Inhalte zeitgerecht informiert werden, so dass sich auch die Leistungsträger entsprechend der Strategie der Region ausrichten können. Nur so kann ein gemeinsamer Marktauftritt und eine Stärkung der Marke erfolgen.
  • Derzeit fehlen die wichtigsten Werkzeuge für ein zukunftsfähiges Marketing. Daher braucht es einen kompetenten mit Fachleuchten besetzten Marketingbeirat, der auch Ideen einbringen kann.
  • Es muss das gemeinsame Erarbeiten der sogenannten ” Customer Journey “erfolgen.
  • Das vorhandene CI & CD wurde seit nahezu 30 Jahren nicht verändert, angepasst oder evaluiert. Daher ist es notwendig ein überarbeitetes, zeitgemäßes CI & CD zu erarbeiten. Vorschläge dafür liegen griffbereit und fertig in der Schublade. Dieses wurde von der Tirol Werbung und weiteren Professionalsten ausgearbeitet und über ” NACHT ” abgedreht und seitdem ist nichts mehr passiert. Ich war selbst in diesem Prozess integriert, welcher auf operativer Ebene sehr konstruktiv erfolgte.
  • Es braucht eine Koordinierung der Angebote und ein darauf basierendes Marketing sowie entsprechende Pressearbeit.
  • Im Zuge der Erneuerung des CI & CD braucht es auch eine einheitliche Bildsprache, welche jedem Mitglied bewusst gemacht wird und zugänglich ist. Nur wenn die Betriebe die Bildsprache der Destination aufgreifen, werden wir am Ende ein einheitliches Bild in den Köpfen der potentiellen Gäste hinterlassen.
  • Eine transparente und aktuelle Kommunikation nach innen ist ebenso notwendig, wie professionelles Marketing nach außen.
  • Der digitale Auftritt und das digitale Marketing sind schnellstens auf die neuesten Standards und Anforderungen weiter zu entwickeln und dies laufend zu evaluieren.

Abschließend sei gesagt: „Mit dem 3. größten Budget in Tirol sollten wir auch das 3. größte Marketing Budget in der Osttirol Werbung zur Verfügung haben und mit diesem den besten Output erzielen! Davon sind wir jedoch weit entfernt. Es braucht Veränderung und einen neuen Weg!“

Martha Schultz
Schultz Gruppe / Zentralbüro für Marketing – Werbung & Verkauf

Unser Team für Ihre Interessen & gemeinsame Ziele

Unser Team für Ihre Interessen & gemeinsame Ziele

Liebe Osttirolerinnen & Osttiroler!

Am 18.12.2017 geht es bei der Tourismuswahl in Osttirol darum, neue Wege für Osttirol zu beschreiten, den Aufbruch zu einer erfolgreichen Zukunft zu schaffen.

„Dort zu leben wo andere Urlaub machen, das ist ein besonderes Privileg!“
Es bedeutet gleichzeitig aber auch eine große Verantwortung zu haben. Verantwortung die wir zum einen für uns selbst und in besonderer Weise für unsere Gäste tragen. Es sind die vielen Beherbergungsbetriebe, Hotels, Gasthäuser und Privatvermieter, sowie Dienstleister, sprich alle Menschen, die es gemeinsam ermöglichen, dass Tourismus in unserer Region funktioniert. Diesen Leistungsträgern sieht sich das Team Osttirol gegenüber in der Verantwortung.

Lienz wird durch den Tourismus und den Nächtigungen, die zum Großteil in den Regionen gemacht werden, gestärkt. Es darf nicht Stadt gegen Region oder umgekehrt lauten, sondern es kann nur zusammen funktionieren. Darum kommen die Mitglieder des Team Osttirol aus allen Teilen Osttirols.  

Gäste buchen nach Themen und nicht nach Orten, dies muss uns bewusst sein und danach müssen wir unsere Produkte und die Vermarktung aufbauen. Es geht immer darum für ganz Osttirol zu denken und die gesamte Region mit jedem Teil und seinen Stärken in die Auslage zu stellen.

Für das Team Osttirol heißt das Motto bei der Weiterentwicklung der Destination nicht „höher, lauter, schneller“ sondern ganz klar „tiefer und effizienter“ im Sinne der gesamten Destination.

Unsere wichtigsten Ziele & Inhalte

  1. Strategische Konzepte statt Gießkannenprinzip und langfristige Evaluierung als verbindlicher Bestandteil unserer Arbeit.
  2. Wirkungsorientiertes Tourismusmanagement
  3. Offene & ehrliche  Kommunikation in der Bevölkerung, um ein breites Verständnis für die notwendige Tourismusentwicklung zu erzielen.
  4. Budgetsicherheit für Marketing und langfristige, zeitgerechte Planung.
  5. Konsolidierung des Haushaltes, nach Vorgaben des Tourismusgesetzes wie vom Land seit Jahren gefordert.
  6. Entwicklung einer klaren Organisationsstruktur des TVB mit Rechte- und Pflichtenverteilung, für die Geschäftsführung und die Ressortleiter in Form von eigenverantwortlichem Arbeiten.
  7. Der TVB muss als privatwirtschaftliches Unternehmen agieren.
  8. Einbindung und Integration aller im Tourismus tätigen Personen und am Tourismus Beteiligten bis hin zur Ortsebene.
  9. Aufstellung eines Aufsichtsrates, der getragen wird von Touristikern und Wirtschaftstreibenden ohne persönliche und politische Eigeninteressen.

Erfolgreich sein werden wir nur, wenn wir mit allen Leistungsträgern konstruktiv zusammenarbeiten, vom kleinen Imker bis zum großen Investor. Dabei geht es vor allem darum, dass man sich gegenseitig mit den vorhanden Ressourcen und Möglichkeiten unterstützt und ergänzt. Das ist auch der Grund, warum wir uns sicher sind, dass eine Zusammenarbeit mit der Liste Schultz für Osttirol auf Augenhöhe erfolgen wird.

Die Liste Schultz sichert uns die Unterstützung zu, da wir mit Ideen, fachlichen Konzepten und Strategien überzeugen konnten. Das ganzheitliche Denken für ganz Osttirol von Lienz bis in die einzelnen Täler hinaus ist der richtige Ansatz. Genauso wie die Besinnung zu den Werten für die Osttirol steht. Es braucht eine neue Kultur des Miteinanders. Nur so werden Investoren bereit sein, in unsere Region zu investieren und für eine touristische Weiterentwicklung zu sorgen. Um zukünftig wettbewerbsfähig zu sein, werden wir investieren müssen und gleichzeitig auch das Marketing forcieren.

Wir haben in den letzten Wochen viel Wert darauf gelegt offen mit Ihnen als Wähler zu kommunizieren. Wir standen Ihnen Antwort und Rede, luden Sie zum Mitdiskutieren ein.
Nun sind Sie als Wähler an der Reihe!

Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung und bitte Sie, nutzen Sie Ihr Wahlrecht.
Haben wir den Mut zur Veränderung! Jetzt oder nie – der richtige Zeitpunkt für einen neuen touristischen Weg.

Das gesamte Team Osttirol
mit seinen Vertretern aus allen Regionen und Wirtschaftsbereichen!

 

 

 

 

Wir haben Heinz Schultz gefragt….

Wir haben Heinz Schultz gefragt….

Mit welchem Ziel trittst du bei den TVB Wahlen an?

“Ich bin angetreten mit dem Ziel, dass wir den Osttirolerinnen und Osttirolern die Möglichkeit geben wollen, wirklich eine Wahl zu haben. Es war bisher immer so, dass in der Stimmgruppe 1 nur ein Wahlvorschlag vorlag und so auch die 4 Mandate eigentlich eindeutig schon in eine Richtung gereiht waren.
Dies hat bedeutet, dass selbst wenn in der Stimmgruppe 2 & 3 ungefähr jeweils die Hälfte gewonnen wurde, die Wahl mehr oder weniger überflüssig war, weil es einfach nie eine andere Mehrheit geben konnte. Wenn in Osttirol jemand eine Veränderung will, wird diese Wahl dies eindeutig zeigen.”

Was ist die Kritik an den bestehenden Verhältnissen?

“Franz Theurl ist sicher fleißig, aber vielleicht nicht zielführend. Dass er allen und jedem alles verspricht, ist einfach sein Naturell. Das ist einfach schade, es sind wahrscheinlich etliche Vorstandsposten versprochen worden und sicher auch sonstiges mehr. Das kann es nicht sein. Ich glaube aber auch eines der großen Mankos ist, dass unter der derzeitigen gesamten Führung, sich keine Geschäftsführung aufbaut.
Der derzeitige TVB hat eines der größten Budgets von ganz Tirol, für das ist eigentlich wirklich wenig weiter gegangen. Es ist sicher nicht leicht einen ganzen Bezirk unter einen Hut zu bringen, jeder hat Wünsche, aber ich glaube da braucht es auch ab und zu ein klares NEIN oder klares JA. Und wenn es ein JA ist, dann muss das einfach auch vertreten werden. Und es kann nicht immer und überall alles versprochen werden und dann nicht eingehalten.”

Du möchtest Martin Gratz als Obmann unterstützen, wie sieht es dann aber mit den eigenen Projekten aus ?

“Ich selbst möchte nicht Obmann werden. Ein Osttiroler soll Obmann werden und daher unterstütze ich Martin Gratz mit seinen Ideen & Gedanken. Wenn ich selbst im TVB eine Funktion inne habe, schade ich mir eigentlich mit meinen Firmen selbst, da ich auf Grund der Befangenheit nicht mitstimmen kann.
Wir haben vor in den nächste Jahren in Osttirol sehr viel zu investieren, dass ist auch ein Grund warum wir diese Wahl mit beeinflussen wollen und uns selbst dieser Wahl stellen. Wir sehen das derzeitige Umfeld so, dass man in Osttirol nicht vernünftig investieren kann. Der Osttiroler Tourismus stellt sich sehr schlecht dar, es werden die Privatzimmervermieter oder auch die Hotellerie viel zu wenig unterstützt. Hier fehlt die wirklich breite Werbung und gutes Marketing. Das sind Fehler die man sieht. Effektiv hat der Osttiroler Tourismus in den letzten Jahren einfach verloren, daher braucht es einen neuen Schwung und eine Qualitätswerbung, die dem gerecht wird.

Wie kann es aus deiner Sicht mit den Lienzer Bergbahnen?

“Absehbar haben wir kein Interesse die Lienzer Bergbahnen zu übernehmen. Wir schätzen die Arbeit und die Führung der Lienzer Bergbahnen sehr. Sie arbeiten auf einem sehr hohen Qualitätsniveau und wir wollen die Lienzer Bergbahnen in einem gemeinsamen Weg so unterstützen, wie wir es bis jetzt auch schon getan haben. Speziell in Lienz gehört weiter investiert und es schadet sicher dem ganzen Bezirk, wenn die Lienzer Bergbahnen nicht gut da stehen.
Ich bin der Meinung, dass es den Bergbahnen generell sicher mehr nützt, wenn wir aktiv mitarbeiten können, als wenn wir als Außenstehende nicht mitarbeiten und warten was geschieht im TVB. Ich denke wir sind Fachleute und wir sind sicher bereit die Lienzer Bergbahnen genauso zu unterstützen und vielleicht sogar noch mehr, wenn wir drinnen sitzen.”

Es geht um die Begeisterung

Es geht um die Begeisterung

“Ohne Begeisterung ist noch nie etwas Großes geschaffen worden“ … dieses  Zitat des Philosoph und Schriftstellers Ralph Emerson begleitet mich schon viele Jahre.

Die Begeisterung Gastgeber zu sein …

Die Begeisterung für unseren geschlossenen, einzigartigen Kultur- und Naturraum ….

Die Begeisterung für die Ursprünglichkeit der Umwelt und diese spür- und erlebbar zu machen …

Die Begeisterung für unser gesundes Traditionsbewusstsein …

Die Begeisterung immer wieder innovativ sein zu können und Neue Wege zu gehen …

Ich möchte, dass ich noch lange Energie aus dieser Begeisterung holen kann und vor allem möchte ich,
dass wir viele Osttiroler mit dieser Begeisterung anstecken und alle gemeinsam für den Tourismus nach vorne schauen und uns neue Ziele stecken.

 

Katharina Hradecky
Hotel Hinteregger.